Wollt Ihr noch ein Freebie? Nadelkissen-Tutorial!

Vielen von Euch hat mein kleines Nadelkissen gefallen, das ich Euch letzte Woche gezeigt habe.

Und dabei ist es so leicht und einfach zu nähen. Und so schnell fertig.

IMG_4600

Ich habe noch ein anderes Nadelkissen gemacht, die kleinen aufgestickten Nadeln habe ich für Euch als Freebie zum Download.

IMG_4597

Wenn Ihr einmal genau sehen möchtet, wie es geht, eine kleine Anleitung dazu lesen möchtet, findet Ihr sie hier bei Mettler .

Dort habe ich sie heute veröffentlicht.

Da könnt Ihr Euch übrigens auch die Stickdatei für die Nadeln downloaden.

Nach derselben Anleitung könnten natürlich auch kleine Mini-Mugrugs entstehen.

Die Blume habe ich mit einem Multicolorgarn gestickt und die Datei erkennt Ihr bestimmt wieder, oder?

Genau: Sie ist aus unserer neuen Nähstübchen-Stickdatei.

IMG_4611

Schaut nur mal, die winzige kleine Tilda-Gießkanne:

Detail-KnopfDas Nähen dieser kleinen Dinge macht so viel Spaß, es dauert nicht lange und ich mache das gerne so zwischen Abendessen und Badewanne, in ein paar Minuten zum entspannen…

IMG_4612

Wie entspannt Ihr Euch?

Probiert das mal aus, so winzige Projekte tun der Seele richtig gut.

Edit:

Ich habe leider festgestellt, dass der Link zur Homepage von Mettler für viele nicht deutschsprachige Browser nicht funktioniert, deshalb könnt Ihr hier das Stickmotiv direkt downloaden.

Die Anleitung findet Ihr hier ebenfalls, allerdings nur in deutscher Sprache, aber mit vielen Bilder, so dass Ihr gut sehen könnt, wie das Nadelkissen genäht wird.

Anleitung Vintage-Nadelkissen

Nadelkissen

Alles Liebe

Eure

Unterschrift

Ein neues Freebie – Lederlabels

Kleine Anhänger in verschiedenen Größen, Formen und Farben kann man immer gebrauchen, denn jede selbst genähte Tasche, Federmappe, Stifteköcher wird erst komplett und perfekt, wenn ein kleines Label daran befestigt wird.

Damit wir immer den farblich passenden Anhänger zur Hand haben, ist es doch praktisch, gleich mehrere davon anzufertigen.

Wie schön ist es dann, wenn sie auch noch ganz schnell fertig sind.

Und für alle, die gerne sticken, habe ich eine Stickdatei erstellt, mit der Ihr in Nullkommanichts gleich 3 kleine Anhänger auf einmal sticken könnt.

Das Beste daran ist, ich schenke Euch diese Datei.

Die genaue Anleitung und die Stickdatei für den 10x10er Stickrahmen könnt Ihr auf der Homepage von Amann Group Mettler finden und downloaden.

IMG_4449

In der Stickdatei sind jeweils ein Kreis, ein Oval und ein Rechteck enthalten.

Am besten geeignet ist ein nicht allzu dickes Leder, aber fester Jeansstoff, Wollfilz oder Walkloden sehen bestimmt genauso toll aus.

IMG_4445

Die schönen kräftig leuchtenden Farben sind die Stickgarne aus der neuen Sommerkollektion von Mettler.

Wunderbar brilliante Farben sind das.

Sommerkollektion

Ich hoffe, meine Stickdatei gefällt Euch und Ihr habt nun in Zukunft immer die passenden kleinen Anhänger für all Eure Projekte zur Hand.

Fröhliche Dienstagsgrüße

Eure

Unterschrift

 

Herbstdeko und so manches andere

Ich habe es uns ein bisschen herbstlich gemütlich gemacht.

Den genähten Kürbis gibt es schon ein paar Jahre, aber das Kissen habe ich gestern erst fertig bekommen. Der Kürbis in der Mitte ist aus der Stickdatei “Herbstdoodles für Mama”.

Leider habe ich mit den Zierstichen ein bisschen das Kissen verdorben, begonnen habe ich sie nämlich mit meiner B 830, aber irgendwie hat der Stofftransport nicht so richtig das gemacht, was ich wollte. (Siehe der orange Stoffstreifen rechts und unterhalb vom Kürbismittelblock.)

Mit der neuen BERNINA 780 habe ich dann links und oberhalb weiter gemacht und es wurde perfekt, gleiches Garm gleiche Nadel, gleicher Stich. Hmm…

Ich denke, die 830 hat sich ein Päuschen verdient und geht mal zur Durchsicht.

Auf jeden Fall findet Lilo die Herbstbank gut… Klar, mit Kürbiskissen unterm Kopf…

Und das muss ich Euch jetzt auch erzählen:

Ich habe als Zweitmaschine zu meiner BERNINA 830 immer noch die Aurora 440 hier stehen gehabt, aber nachdem ja nun die B 780 hier eingezogen ist, wurde das dann ein bisschen viel Maschinenfuhrpark.

Die Aurora habe ich deshalb im August meinem Papa vermacht, der sich wahnsinnig darüber gefreut hat.

Papa hat schon immer mal eine gerade Naht genäht an einfachen Dingen, wie Kissen oder Tischdecken, aber nun wird er zum Profi 😉

Schaut mal, sieht er nicht toll aus, so als nähender Opa?

Und ganz stolz bin ich jetzt auf Papa, er hat nämlich den Nasenhasen genäht, die Anleitung dazu gibt es auf der BERNINA-Homepage zum Download.

Sonst sind ja immer eher die Eltern auf die Kinder stolz, aber manchmal darf es eben auch umgekehrt sein 🙂

—————————————

Und fast hätte ich es vergessen, schaut doch mal bei Lotta vorbei. Lotta ist meine liebe schwedische Mail-Freundin und Probestickerin, sie hat sich eine Wahnsinnsarbeit gemacht und ein Tutorial über mehrere Teile geschrieben, wie man ein Notebook-Cover näht. Es ist auf englisch und auf schwedisch, aber Ihr werdet es verstehen, Lotta hat dazu sehr viele Bilder gemacht.

Ich wünsche Euch allen eine tolle Woche, genießt den freien Mittwoch (wenn Ihr in Deutschland lebt).

Am Donnerstag gibt es dann auch wieder neue Stickdateien, ein bisschen Weihnacht, ein bisschen ITH…

Liebe Montagsgrüße

Eure

 

Labels für alles Mögliche

Seit gestern findet Ihr in meinem Shop eine Datei mit 12 verschiedenen Labels im Retro-Style.

Sie sind so wunderbar vielfältig einsetzbar. Auf Heftumschäge gestickt, mit dem Namen des Inhabers, sind sie super praktisch. Und auf Taschen, damit jeder gleich weiß, wem diese gehört 😉

Aber auch ohne gestickten Inhalt, einfach nur durch wunderbare Applikationsstoffe, sehen sie so wunderschön aus.

Ich habe 2 Kofferanhänger gestickt.

Dazu habe ich die Applikationen einfach auf Filz gearbeitet und diesen dann recht großzügig ausgeschnitten.  Das Bändchen ist auch aus Filz, den ich zusätzlich mit den Zierstichen meiner BERNINA 830 bestickt habe, das gibt eine zusätzliche Stabilität.

Ich habe das Filzbändchen zur Schlaufe gelegt, einen Schlüsselring eingefädelt und hinter das Label geheftet, dann ein weiteres Stück Filz und zusätzlich eine feste Klarsichtfolie (zum Beispiel vom Heftbinder oder Windowcolorfolie) dahintergelegt. Alles zusammen habe ich nun langsam mit einem kurzen Geradstich umrundet und so alle Lagen verbunden und das Bändchen sauber eingesteppt. Ein kleines Label oder Zierbandstückchen könnt Ihr auch noch einfügen, wenn Ihr mögt.

Nun alles sauber zusammen ausschneiden, aber nicht das Filzband und das Zierband mit wegschneiden.

Nun habe ich mit einer spitzen Schere noch einen Schlitz in die Folie gemacht, durch die ich ein Zettelchen mit der Anschrift schieben kann. So weiß jeder, wem der Koffer gehört.

Sehr praktisch, das Ganze 🙂

Die Stickdatei Labels findet Ihr hier.

……………………………….

Und vergesst nicht, jeden Tag in den Shop zu schauen um die aktuellen Back To School Sale-Dateien zu finden, jeden Morgen gibt es andere und immer nur für einen Tag.

……………………

Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren Donnerstag.

Liebe und herzliche Grüße

Eure

Tutorial für eine Kette

Die neue Stickdatei “Feltflowers” von Kasia und mir ist seit heute im Shop und wie ich sehe, gefällt sie Euch super, vielen Dank 🙂

Ganz viele tolle Beispiele für die Verarbeitung der Filzblumen hat Kasia sich ausgedacht. In ihrem Blog könnt Ihr Euch dazu inspirieren lassen.

Besonders begeistert bin ich aber von Kasias toller Halskette, ist die nicht einfach ein Traum?

Kasia hat eine ausführliche Anleitung für Euch geschrieben, wie Ihr eine solche Kette auch für Euch anfertigen könnt.

Danke, liebe Kasia, für diese tolle Inspiration, ich werde mir auf jeden Fall eine tolle Sommerkette sticken.

Und nun wünsche ich Euch allen liebe Donnerstagsgrüße aus dem momentan leider recht trüben Stickbärland

Eure

Mein Geldbeuteldisaster Teil 2

 Wenn man Anleitungen nur überfliegt, statt sie genau zu lesen, passieren Fehler, die einfach nur dumm sind und eigentlich nicht passieren dürften, jedenfalls nicht mir, die ich doch schon seit Jahren nähe.

Ich hatte Euch am Montag schon die ersten, noch sehr hoffnungsvollen Schritte im Fertigen meines ersten Geldbeutels nach Griseldas tollem Schnitt aufgezeigt.

Dann nahm das Unglück seinen Lauf.

Nachdem ich das zusammengenähte Innentaschenteil gewendet und an das äußere Taschenteil gesteppt hatte stellte ich fest, dass ich vergessen habe, die offene Naht zu schließen, das sollte beim Absteppen der Kanten mit dem Schmalkantfuss erledigt werden, stand groß und deutlich in der Anleitung.

Hmm, wozu hat man einen Freiarm an der Maschine? Das können wir auch später noch machen…

Frohen Mutes wagte ich mich an die Kartenfächer. Das war leicht, einfach 2 Stück Stoff rechts auf rechts verbinden und wenden, ein wenig verschieben, so dass eine farblich abgesetzte Kante entsteht.

Diese beiden Geldkartenfächer nähe ich nun am inneren Außenteil fest. Genau nach Markierung im Schnitt. So!

Na, das war ja wirklich leicht. Ich habe die abgesetzten Streifen übrigens beabsichtigt unterschiedlich dick gewählt. Und jetzt verstürze ich noch fix das äußere (Wachstuch-) mit dem inneren Außenteil und wende es. Ich steppe auch gleich noch schnell die beiden Kanten ab, schön gleichmäßig mit Schmalkantfuss.

Schaut doch gut aus…

Oder? Oh nein,das Klettband ist auf der falschen Seite, habe ich nicht aufgepasst? Das trenne ich fix auf und nähe es an die andere Seite, jetzt habe ich zwar innen eine Naht, aber es ist ja der erste Geldbeutel, da verzeihe ich mir das mal.

Ich steppe eine gerade Naht, um die Innenfächer abzuteilen, das gefällt mir schon richtig gut, mit stolzgeschwellter Brust betrachte ich mein gerettetes Werk.

Und da sehe ich es, ich habe nicht nur das Klettband, auch die Kartenfächer auf der falschen Seite, so bekomme ich da niemals eine Karte hinein. Und die offene Seite müsste auch genau gegenüber liegen. Wo war ich nur mit meinen Gedanken? Schon beim Abendfernsehfilm? Oder wo sonst? Jedenfalls ganz sicher nicht bei der Anleitung…

Beim Versuch, nun alles wieder aufzutrennen, schneide ich ein großes Loch in das Seitenteil, das Wachstuch hat nun viele unschöne kleine Einstichlöcher, die ich beim nächsten mal absteppen bestimmt nicht genau treffe. Beweisfotos erspare ich Euch jetzt. Es ist einfach zu deprimierend.

Wutentbrannt werfe ich alles zusammen mit Schwung in meinen Abfalleimer, es ist nun also ein TFT (Teil für die Tonne).

Das war jetzt also die Anleitung, wie man es NICHT machen sollte.

Da wir heute für die nächsten 4 Tage Besuch im Haus haben und dieser in meinem Näh- (und manchmal Gäste-zimmer) nächtigt, kann ich erst am Sonntag weiter machen, natürlich werde ich beim 2. Versuch ALLES richtig machen.

Und wie bereits gesagt, lasst Euch bloß nicht entmutigen, die Anleitung ist völlig in Ordnung, sehr detailiert und mit vielen guten Fotos. Lest sie Euch einfach genau beim Nähen durch, dann wird Euch nicht dasselbe passieren wie mir.

Bis nächste Woche verabschiede ich mich also und wünsche Euch einen schönen Feiertag und ein tolles Wochenende

Eure Tatjana

Es geht los: Geldbeutel – grmpfff…

Ich fluche so vor mich hin, könnt Ihr es hören?

Und warum?

Weil Frau schnell zwischen Abendessen und gemütlichem Fernsehabend schnell noch ein wenig nähen will, soll ja voran gehen mit meinem Geldbeutel-Taschenset… Aber schnell-schnell geht eben nur selten gut. Manchmal wird es eher ein Disaster, so gestern Abend. Und das lag NICHT an der wirklich guten Anleitung, das sei hier deutlich bemerkt!

Aber der Reihe nach.

Alles fing wirklich gut an. Ich habe mich für mehrere Stoffe in einem Wasserblau-Seegrün entschieden, sogar einen passenden beschichteten Stoff für die Außenhaut der Geldbörse hatte ich, dadurch wird sie strapazierfähiger.

Das ist das Wachstuch, es ist ganz weich. Alle diese wundervollen Stoffe habe ich bei Anja gefunden.

Das schwierigste war dann erst einmal die Entscheidung, welchen Stoff ich für welches Schnittteil verwende.

Für die Außenhaut habe ich mich für das obere der beiden Wachstücher entschieden, innen habe ich einen Mix aus einfarbig hellgrün, türkis und bunt gemustert gewählt.

Zunächst habe ich nach Machwerks Anleitung alle benannten Teile mit einem festen Bügelvlies und teilweise zusätzlich mit H630 bebügelt. Wie fein, ich hatte ausnahmsweise mal alles griffbereit im Haus.

Die bebügelten Teile sollen nun eine Stunde ruhen, damit sie sich besser mit dem Stoff verbinden. Gut, in der Zeit war ich zu Abend essen.

Hmm, es hat lecker geschmeckt, Zucchininudeln mit Parmesan…

Frisch gestärkt wollte ich nun, wie Eingangs erwähnt, noch ein bisschen nähen, bevor ein gemütlicher Fernsehabend mit Sophie Marceau (“LOL”) beginnt. Kennt Ihr den Film? Der spricht mir im Moment aus der Seele, mein Sohn ist derzeit genauso ein “Pubertier”, wie die Jugend in dem Film… mit allen Höhen und Tiefen…

Aber weiter mit dem Geldbeutel:

Das ging noch (fast)  ganz gut, die beiden Seitenteile zugeschnitten, alles noch einmal zugeschnitten, weil ich überlesen habe, dass hier die Nahtzugabe ausnahmsweise 1,5 cm sein soll. Die ersten beiden zu kleinen Teile mit Schwung in die Restekiste befördert.

Das ganze umgebügelt und schmalkantig abgesteppt mit dem Schmalkantfuss…

…und an das Innentaschenteil genäht.

Das Ganze habe ich verstürzt und eine Öffnung zum Wenden gelassen.

Bis dahin war es wie gesagt alles noch ganz easy.

Übermorgen berichte ich weiter und werde Euch genau auf meine selbst-verbockten Fehler hinweisen, so werdet Ihr sie bestimmt nicht wiederholen, wenn Ihr den Geldbeutel näht.

Herzliche Grüße

Eure Tatjana

 

Rosenstoffe mit Wollfilzblüten

Ich habe die Zeit in den Osterferien genutzt um ein paar lange geplante Dinge zu nähen und ein paar für mich neue Techniken und Materialkombinationen auszuprobieren.

Zum Beispiel wollte ich schon lange Applikationen mit Wollfilz nähen. Ihr hört richtig: NÄHEN, ich habe die Applikationen ausnahmsweise mal nicht gestickt, die Stickmaschine durfte ruhen.

Dazu habe ich lange und gut gelagerte Rosenstoffe verwendet, richtige kleine Schätzchen sind das inzwischen.

Zunächst habe ich sie in Streifen zusammengenäht und mit einem Tischdeckenvlies hinterbügelt. das gab die nötige Stabilität für das anschließende Sticken der Zierstiche. Diese habe ich mit 12er Wollstickgarn genäht, die Zierstiche sind alle in meiner BERNINA 830, ich habe die Stichlänge stark vergrößert und auch die Breite auf die maximale Größe eingestellt.

Die Zierstiche wirken richtig schön altmodisch durch das dicke Wollstickgarn, übrigens Brildor…

Dann habe ich Blütenblätter und Kreise auf Vlisofix gemalt, es auf Wollfilz gebügelt und sauber ausgeschnitten. Das hinterlegte Wollfilz habe ich dann auf meine vorbereitete Kissenplatte gebügelt und nun, ebenfalls mit Wollstickgarn, mit einem Languettenstich appliziert.

Beim Nähen mit Wollstickgarn ist es wichtig, ganz langsam zu nähen und vor allem eine geeignete Nadel zu verwenden, ich habe eine Topstitchnadel gewählt. Außerdem sollte die Oberfadenspannung um mindestens 1/3 geruziert werden.

Den Wollfilz habe ich aus dem Herzquiltershop, der Wollfilz hat eine super Qualität und es gibt ihn da in vielen schönen Farben.

Mit einem selbstlöschenden Stift habe ich Kringel aufgemalt und dann mit groß eingestelltem Geradstich und Wollstickgarn genäht.

Jetzt nur noch eine in Stoff eingefasste Kordel als Paspel annähen, ich liebe solche Paspeln, sie geben der Kissenhülle viel Stand.

Ich mag diese Hotelverschlüsse an Kissen nicht mehr und viel einfacher und schneller finde ich es auch, einen Reißverschluss einzunähen. Ich nehme Meterware, die habe ich immer in passenden Farben da. (Nur der Zipper war nicht mehr in Creme vorhanden, da musste ein Roter herhalten…)

Zu meinem vor Jahren genähten Quilt (das war mein allererster…) passt das Kissen nun auch noch.

Und ich gehe jetzt mal in mein Näzimmer und sticke, die Ruhepause für die Stickmaschine ist vorbei und ich tüftele an neuen Dateien für Euch.

Alles Liebe

Eure Tatjana

Markttag-Tasche

Jeden Freitag ist in unserer Hauptgemeinde Markttag. Da die Dichte an Lebensmittelgeschäften in unserer sehr ländlichen Gegend nicht besonders groß ist, nutze ich den Markttag immer sehr gerne, um für uns frisches Obst und Gemüse, Käse vom Ziegenbauern, frische Eier, Schinken und duftendes Brot vom Bauern zu kaufen. Das ist alles sehr lecker und ich kann meine Körbe kaum tragen, so groß ist die Auswahl.

Gerne vermeide ich es, alles extra einpacken zu lassen und besonders Obst und Gemüse lege ich gerne unverpackt in meine Tasche. Selbige ist dann natürlich schnell etwas erdig, denn so eine “echte” Karotte vom Feld hat halt manchmal auch noch ein paar Erdkrumen anhaften. Meine Stoffkörbe sahen also entsprechend “schmutzg” aus.

Not macht erfinderisch und da ich eh noch einen wirklich tollen Wachstuchstoff vom Stoffekontor im Schrank liegen hatte habe ich mir eine neue Tasche genäht. Das ging ganz einfach.

Vielleicht möchtet Ihr sie nacharbeiten. Ihr benötigt dazu

  • verschiedene gleichbreite Stoffstreifen, am besten schneidet Ihr sie mit dem Rollschneider,
  • ausreichend Volumenvlies,ich nehme gerne das zum Aufbügeln
  • ausreichend Stoff für das Futter, ich habe oben erwähntes Wachstuch verwendet,
  • 2 fertige Taschengriffe (das macht das ganze noch einfacher),
  • natürlich Nähgarn, zusätzlich Stickgarn für die Zierstiche

Die wunderbaren, zauberhaften Rosenstoffe sind aus der Rosenserie “Darla” und kaum mehr zu bekommen, aber im Stoffekontor gibt es noch einige, schaut mal hier.

Die Streifen nähe ich zunächst so aneinander, wie auf dem Foto zu sehen, so dass ich einen neuen Stoff erhalte, dieser ist ca. 75 x 50 cm groß.

Ich hinterbügele das Stück mit dem Volumenvlies.

Jetzt steppe ich das gepatchte Stoffstück mit immer gleichem Abstand in Streifen ab, dazu verwende ich ein Kantenlineal.

Genau in den Nahtlinien verziere ich das Stoffstück noch mit vielen verschiedenen Zierstichen.

Jetzt schneide ich 2 weitere Stoffstreifen zu und hinterbügele sie mit Volumenvlies. Die Maße des Streifens rechnet Ihre ganz einfach aus, indem Ihr die Länge des gepatchten Stoffstreifens ermittelt, die Zahl halbiert und die Hälfte der gewünschten Streifenbreite (und somit Taschendicke) abzieht.

Beispiel: Der fertig gesteppte Stoff ist 70 cm lang. die Hälfte ist 35, ich möchte, dass die Tasche ca. 10 cm tief ist, also ziehe ich 5 cm (die Hälfte von 10) von den 35 cm ab.

Mein Taschenstreifen für die Seitenteile muss nun also 30 cm lang sein und 10 cm breit. Ich nähe den mit Volumenvlies hinterbügelten Streifen zunächst am Taschenboden an, schneide die Nahtzugaben ein, klappe die Streifen jeweils zu den Taschenteilen hoch und nähe es fest, so dass sich die Taschenform ergibt.

Meine kleine schnelle Skizze verdeutlicht es etwas. Es ist immer besser, die Seitenstreifen ein wenig länger zuzuschneiden, falls ihr nicht ganz exakt gemessen habt, könnt ihr es hinterher immer noch abschneiden. Nur zu kurz ist nicht gut 😉

Wenn es jetzt etwa ausschaut, habt Ihr alles richtig gemacht 😉

Das Innenfutter nähe ich genauso wie die Außentasche, jedoch aus einem Stück und aus Wachstuch. Ich schiebe das Futter in die Tasche und stecke ringsherum alles an der offen Kante zusammen.

Die Kante fasse ich mit Schrägband ein.

Die fertigen Taschenhenkel nähe ich nun an gewünschter Stelle fest (nachdem ich mich mehrmals heftig bei dem Versuch, das mit Nadel und Faden auf dem Sofa zu erledigen in den Finger gestochen habe, habe ich das kurzerhand mit dem Schmalkantfuss und einer Ledernadel mit der Nähmaschine erledigt.)

Noch eine große Blüte als Verzierung angebracht und der nächste Markteinkauf kann kommen.

Ach, heute ist ja Freitag, also schnell Tschüss sagen und ab zum Markt 🙂

Liebe Grüße und ein tolles Wochenende wünscht Euch

Eure

Wieder etwas digitalisieren?

Wer hat denn die BERNINA V6 und Lust, gemeinsam ein Digitalisierungsrojekt zu erstellen?

Im BERNINA-Blog starte ich momentan einen neuen Online-Kurs für Euch, bis morgen habt Ihr noch die Möglichkeit, aus 3 Motiven ein Wunschbild auszuwählen, welches wir dann ab nächster Woche gemeinsam Schritt für Schritt digitalisieren werden.

Lust? Dann schaut doch mal bei BERNINA vorbei, wir treffen uns dann da gemeinsam ab nächstem Montag zum arbeiten 😉

Morgen gibt es auch wieder eine kleine Verlosung, also schaut unbedingt morgen wieder hier vorbei.

Bis dahin liebe Grüße

Tatjana