Mein neues Nähzimmer

Mein Nähzimmer ist das ehemalige Babyzimmer meines Sohnes. Nachdem er den größeren Raum im Haus bekam, durfte ich mit meinen Nähmaschinen, Stickmaschine und all den Stoffen und was man so braucht einziehen und war in meinem kleinen Raum immer sehr, sehr glücklich. 2013 gab es dann bereits eine erstes Update mit einem neuen Regal und ein paar optischen Verschönerungen. Aber die dunkle Holzdecke blieb so dunkel, der Teppich ist nach 20 Jahren eben nicht mehr leuchtend gelb und …naja, irgendwann ist Zeit für etwas Neues.

Irgendwann im Herbst habe ich ein bisschen gejammert und meinem Mann erzählt, dass ich dringend ein neues Stoffregal brauche, weil mein altes nicht mehr schön aussieht.

Und was sagt mein liebster alle Ehemänner? Also wenn wir da schon anfangen, machen wir alles, und zwar wirklich ALLES! In den Weihnachtsferien! Ich habe ein kleines bisschen schudbewußt dementiert, dass es doch viel Arbeit ist und das Geld und überhaupt, so etwa 1 Minute lang, dann habe ich bereits mit der Planung begonnen 😉

Wollt Ihr nochmal schnell sehen, wie es kurz vor dem Streichen aussah?

Ganz klar war, dass es weiße IKEA-Möbel werden müssen. All der bunte Nähkram bringt so viel Farbe, da müssen die Möbel hell und klar sein. Die Holzdecke hat mein liebster Mann heller lasiert, was schon unglaublich viel ausmacht (und eine ganz blöde Arbeit war, umso dankbarer bin ich dafür).

Die Wände leuchten jetzt hellgrün, der Boden Koralle, genau so wollte ich das. Und IKEA ist so unglaublich schnell, alle Möbel kamen pünktlich und vollzählig kurz vor Weihnachten.

Und nach 7 Tagen wirklich richtig viel Arbeit ist es nun so hell, so freundlich und das Zimmer wirkt irgendwie, als wäre es gewachsen.

Das einzige alte Möbel, was bleiben durfte ist dieser Holzschrank von meiner Oma. Auch wenn er nicht weiß ist und ich ihn auch nicht anstreichen werde, mag ich ihn sehr, vor allem eben, weil er mal meinen Großeltern gehörte und bestimmt schon viel erlebt hat. Und da passen alle meine Kleiderstoffe rein.

Direkt daneben steht dann der allseits beliebte Kallax. Was mag ich den, so flexibel und so weiß 🙂

Und rechts vom Kallax sind 3 CD-Regale, einfach perfekt für meine Patchworkstoffe.

Gegenüber steht die große Stickmaschine. damit sie besser zu meinem neuen Flair im Nähzimmer passt, habe ich das Stahlgestell einfach mit Stoff bezogen. Darunter sind dann lauter Stickgarnkoffer und die Stickvliesrollen.

Der Alex-Schubladenschrank hat mich ein bisschen enttäuscht, es geht weniger hinein als gedacht. Aber die Sashiko steht nun drauf. Auch gut.

Das Regal über dem Arbeitstisch ist nicht so überladen, wie das frühere, alles schön geordnet und ordentlich. ich hoffe, das bleibt so.

Mein geliebter Nähfüßchenschrank passt nun auch endlich farblich. Drin sind alle meine BERNINA-Füßchen.

Natürlich habe ich mich im Rest der Weihnachtsferien dann ausgetobt mit dem Dekorieren und Einräumen, zum Beispiel alle Knöpfe farblich sortiert in die Mason Jar-Gläser gesteckt, die Taschentuchbox mit Tilda-Papier bezogen und eine kleine passende Box gebastelt.

In das kleine weiße Schränkchen stecke ich Lieblingsbänder oder neue kleine Nadelkissen, das wird eine Wechselausstellung. Auf dem Schrank stehen noch ein paar gebastelte Boxen.

Das war der kleine Rundgang durch mein Nähzimmer. Wie findet Ihr es? Ich bin absolut begeistert und meinem Mann so dankbar für all die Arbeit. Die Erholung war in den Weihnachtsferien jetzt nicht so wahnsinnig groß, aber es gibt ja noch mehr Ferien 🙂

Liebe Grüße

Eure



Von .

Kommentare

  1. Johanna Franken meint

    Schön ist es geworden gratuliere euch

  2. Anne Müller meint

    Liebe Tatjana,
    Ein schönes Näh-Stickzimmer ist es geworden und es erinnert stark an mein eigenes. Die Kallax Regale finde ich auch unglaublich praktisch und wandelbar, die Rosen Boxen findet man bei mir auch ?.
    Ich freue mich jeden Tag über mein Zimmer, auch wenn sich darin bei mir ganz viel Wehmut einmischt.
    Viel Spaß im neuen Zimmer und möge die Ordnung erhalten bleiben, was bei mir manchmal nicht der Fall ist.?
    Liebe Grüße, Anne

    • Danke liebe Anne. Ich glaube, so ähnliche Nähzimmer gibt´s Dank IKEA Boxen und Schränken noch öfter, es sind dann die ganzen Kleinigkeiten, die das eigene Zimmer zu eben dem EIGENEN machen, gell.
      Schön, dass du dich auch so über dein Reich freust, aber traurig finde ich die Wehmut. Ich hoffe, irgendwann überwiegt das Genießen bei dir.
      Liebe Grüße
      Tatjana

  3. Da hast du ja genau so einen lieben Mann wie ich.
    Meiner hat mir damals unser whemaliges Wohnzimmer umgebaut.
    Ich liebe mein Zimmer uuuund meinen Mann.
    Dein Zimmer ist wunderschön geworden mit all seinen süssen und liebevollen Details.
    Ich liebe weisse Möbel ebenfalls, aber den Omaschrank hätte ich auch gelassen. Es wäre Sünde, den zu streichen.
    Ganz viel Freude und viele schöne kreative Ideen wünsche ich dir darin.???

    • Ja, liebe Tina, siehst du, da haben wir beide so liebe Männer 🙂
      Ich mag ja auch weiße Möbel, aber alles zu streichen geht einfach nicht. ich erinnere mich noch an die “rote Phase” meiner Mama, sie hat damals alles, was nicht bei 3 weg war, rot gestrichen und sich über so manches hinterher riesig geärgert.
      Ich genieße mein schönes neues Zimmer.
      Liebe Grüße
      Tatjana

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