Über Tatjana

Ich heiße Tatjana, bin so jung, wie ich mich fühle, verheiratet mit dem weltbesten Mann und stolze Mama eines Sohnes.
Wir wohnen sehr ländlich in einem winzigen Dorf, mitten im Grünen und ich habe hier in unserem Haus Platz genug für meine dekorativen Anfälle...
und werde Euch hier die Ergebnisse meiner "kreativen Anfälle" zeigen.
Außerdem erfahrt Ihr hier auch, was es Neues in meinem Stickbär-Shop geben wird.
Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen.
Eure Tatjana

    Hier gibt es noch mehr über mich:
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Hier sind meine letzten Beiträge

Erstes Herbst-Outfit

Ja, wir müssen uns damit abfinden: Der Herbst kommt auf jeden Fall, auch wenn es grad bei 26 Grad und herrlichem Sonnenschein nicht danach ausschaut.

Und damit ich gerüstet bin und dann nicht plötzlich ohne Klamotten dastehe, wenn er dann da ist (der Herbst), habe ich schon mal ein bisschen Herbstgarderobe genäht und gestrickt.

Diesmal habe ich mich in den Blau-Türkistönen aufgehalten und meine erste Ondée von Deer and Doo genäht. Das breite Bündchen ist von Seamwork-Astoria, also eine Liaison beider Shirtschnitte.

Ich mag diese Art Oberteile inzwischen sehr, sehr gerne und habe etliche genäht in den letzten Wochen. Zu kurzen weiten Röcken passt das einfach wunderbar, finde ich.

Der Rock ist eine gratis Bonusvariante, wenn man Seamwork-Member ist (bin ich).

Der Kordstoff ist ganz leicht elastisch und stark gecrasht, was ich durch bügeln etwas abmildern wollte. Es ist nicht komplett gelungen, den Stoff glatt zu bekommen, so sieht es nun aus, als wäre mein Bügeleisen grad außer Haus, aber so mag ich ihn nun gerne.

Hinten mit nahtverdecktem Reißverschluss, so war der Rock auch ziemlich leicht zu nähen und passte in Gr. 36 erst nach Auftrennen und Versetzen des Reißverschlusses um 2 cm nach Innen perfekt. Ich hätte gleich Gr. 34 nehmen sollen…

Dazu habe ich mir eine blaue Jacke gestrickt, Grundschnitt ist der von der roten Jacke nur diesmal mit langen Ärmeln und um 5 cm verlängert.

Die Wolle ist eine sehr gut abgelagerte Kone einer blauen Schurwoll- Baumwolle-Mischung. Gestrickt mit Strickmaschine. Am längsten dauert immer das Zusammennähen, da bin ich nämlich sehr penibel und steche wirklich in jede Masche einzeln.

Die Knöpfe sind aus Perlmutt, ein Ebay-Schnäppchen.

Ich mag mein neues Herbstoutfit und warte nun darauf, es endlich anziehen zu können.

Bald geht’ s ins Perigord, 2 wundervolle Wochen im Land meiner Träume Frankreich. Da nehme ich es mit und die passenden Türkisfarbenen Schuhe kann ich sogar zum Wandern anziehen.

Näht Ihr auch schon Herbstklamotten? Oder könnt Ihr Euch nicht vom Sommer lösen?

Ich denke ja sogar schon an Weihnachten und plane die Weihnachts-Stickdateien für den Shop. Oh, die werden fein 🙂

Seid lieb gegrüßt

Eure

Pilze ohne Ende

Gestern kam mein Mann vom Laufen zurück und erzählte mir total begeistert von einer riesigen Marone direkt am Waldweg.

Natürlich bin ich dann heute sofort mit einem optimistisch großen Korb losgezogen und habe mein Glück versucht.

Erst fand ich nur Brombeeren, Heidel- und Preiselbeeren und habe mich daran satt gegessen. So lecker, frisch vom Strauch.

Aber dann:

Was für eine Auswahl, da ist wirklich alles dabei: Perlpilze, Steinpilze, Maronen, Butterpilze, Rotkappen… Die Champignons habe ich dann ganz zum Schluss direkt vor unserem Haus auf der Wiese gefunden.

Ich gehe seit ich ca. 4 Jahre alt bin in die Pilze, zuerst natürlich immer mit meinen Eltern und alles, was ich weiß habe ich von meinem Papa gelernt.

Deshalb vertrauen mir hier auch Mann und Sohn, wenn es die Pilze dann später zu essen gibt 😉

Ist es nicht ein schöner Zufall, dass ich ausgerechnet heute meine neue Stickdatei mit dem “Pilzigen Mugrug” in den Shop gepackt habe?

Sieht das nicht nett aus mit den echten Pilzen auf den gestickten?

Jedenfalls gibt es heute Abend dann Brunos Schmorpilze. Bruno kennt Ihr vielleicht aus den Perigord-Krimis von Martin Walker. In den Büchern geht es natürlich um Kriminalfälle, alle spielen sich im Perigord in Frankreich ab. Aber das beste ist das Essen und das Kochen, darum gehts in den Büchern nämlich auch und das so anschaulich, dass ich dann abends lesend und mit knurrendem Magen im Bett liege und das Essen für den nächsten Abend plane.

Jedenfalls hat Martin Walker ein Kochbuch geschrieben mit den wunderbaren Rezepten aus den Bruno-Büchern.

Und dieses Rezept werde ich dann heute mit den Pilzen machen, eigentlich nur einfach Schmorpilze, aber die genaue Vorgehensweise und die Zutaten sind etwas anders als ich es bisher kannte und so bin ich sehr gespannt drauf.

Dazu backe ich heute ein einfaches Landbrot.

Nach einer Stunde sah der Teig schon so aus:

Und wenn ich es heute Abend aus dem Ofen hole, wird es so ausschauen (das ist ein Brot von neulich):

Dazu ein Glas kühler Rosé und die Welt ist in Ordnung 🙂

Jetzt muss ich noch ein bisschen arbeiten und dann stricke ich den fehlenden Ärmel meiner neuen Strickjacke fertig, mit der Strickmaschine geht das ja schnell.

Ich nähe und stricke gerade an meiner Urlaubsgarderobe, im September fahren wir nämlich selbst ins Perigord und genießen da all die Köstlichkeiten.

Liebe Grüße

Eure

Da bin ich wieder :-)

In den letzten Wochen habe ich immer wieder wehmütig an meinen Blog gedacht und an die lange Zeit der Ruhe, die hier herrschte. Und an die vielen anderen Blogs, in denen es entweder ganz ruhig geworden ist, oder die man gar nicht mehr findet, weil sie nicht mehr existieren. Das ist so schade, mir fehlt das bloggen und das Lesen in den anderen Blogs und deshalb habe ich mir nun vorgenommen, hier wieder öfter zu schreiben.

Weil ich aber nicht nur über den Stickbär, sondern eben auch darüber berichten möchte, was ich selbst so treibe bzw. gewerkelt habe, ist der Zeitpunkt geradezu perfekt. Ich habe nämlich nach einer ebenfalls recht langen Pause das Nähen neu entdeckt und nähe nun seit einigen Wochen nahezu täglich, fast so, als hätte ich einen völlig leeren Kleiderschrank, der nun gefüllt werden muss.

Dazu aber in einem weiteren Blogpost mehr. Heute zeige ich Euch das Resultat eines ebenfalls neu aufgeflammten Hobbys, nämlich meine neue Strickjacke.

Meine arme Strickmaschine, eine Brother KH 930, war so vernachlässigt und allein gelassen, unters Bett geschoben und ungeliebt. Nachdem ich aber zu meinem kurzen blauen Faltenrock absolut keine passende kurze! Strickjacke, die auch noch weder kratzt noch ausschließlich aus Polyester ist, finden wollte, habe ich diese kurzerhand selbst gestrickt.

Und da ich nach wie vor sehr ungeduldig bin und eine Jacke, mit der Hand gestrickt, wohl nach ca. 4 Jahren fertig wäre, habe ich die Strickmaschine unterm Bett hervorgeholt und aufgebaut.

Den Schnitt habe ich bei Ravelry gefunden, es ist der Cardigan “Crumb” von Andy Satterlund. Den Schnitt habe ich in meinem Designa Knit an mich angepasst, das Ajourmuster hatte meine Strickmaschine bereits eingespeichert.

Die traumhaft weiche Woll ist reines Babyalpaka von Fair-Alpaka, die jetzt aber Hansa-Farm heißen. Warum auch immer. Ich habe ganze 154 g gebraucht. Ein absolutes Leichtgewicht.

Die Muster links und rechts der Knopfleiste habe ich mit der Hand umgehängt, das war mir mit dem Lochmusterschlitten zu umständlich.

Meine Jacke ist genau so geworden, wie ich mir das vorgestellt hatte. Mein Mann hat zwar gefragt, ob die Wolle denn nicht gereicht hat, aber was wissen Männer schon von Mode 😉

Ich wollte sie so, kurz, dreiviertellange Ärmel, tiefer Ausschnitt. Und hier hat sich wieder gezeigt, wie super die Investition in mein Designa Knit 8 war . Das Nachmessen hat ergeben, dass sämtliche Maße meiner fertigen Jacke wirklich auf den Millimeter genau mit dem Schnitt übereinstimmen. So muss das sein!

Also, ich bin glücklich mit meiner Jacke und freue mich, ab heute nun wieder regelmäßig zu bloggen. Ich hoffe, das liest überhaupt jemand 😉

Liebe Grüße

Eure

 

Vitamine in der Post

Oh mein Gott, was habe ich lange nichts geschrieben hier in meinem Blog. Das muss sich ändern und ich gelobe Besserung.

Natürlich geht es uns allen gut und ich bin nach wie vor in ganz vielen Bereichen kreativ, nur hat sich das Blog-Schreiben durch die ganzen anderen Plattformen wie Facebook und Instagram etwas in den Hintergrund verlagert.

Aber heute muss ich Euch doch etwas berichten. Ich freue mich gerade so darüber, was man alles im Internet kaufen kann. Und der liebe DHL-Mann trägt alles ins Haus, ich brauche mich nicht in mein Auto setzen und bis in die nächste größere Stadt fahren, was hier auf dem Land, da wo ich wohne, mindestens 25 km Entfernung bedeutet.

Wir kaufen seit längerem schon unser französisches Mehl (und andere Köstlichkeiten), den Käse direkt aus Frankreich, Olivenöl, Wein, französische Salami im Netz und sind über die Qualität immer wieder aufs neue begeistert.

Jetzt haben wir einen Händler auf Mallorca entdeckt, der naturbelassene, unbehandelte Citrusfrüchte und vieles mehr versendet.

Ich konnte mich am Montag Abend nicht zügeln und habe neben einer 10kg-Mischkiste aus Orangen, Zitronen und Pampelmusen noch Clementinen, Tomaten, Paprika, 2 kg (Ziegen)-Käse, Knoblauch, Zwiebeln und Kiwi bestellt. Und heute, nicht mal 2 Tage später kam bereits das erste Paket, nämlich das mit den Citrusfrüchten.

Was soll ich sagen, besser gehts nicht. Jede einzelne Frucht ist tadellos bei uns angekommen. Die erste Orange habe ich gleich so verspeist. Oh mein Gott!!! Was für ein Geschmack!!!

Ich habe mich in den letzten Wochen so über die Orangen geärgert, die ich im hiesigen Supermarkt bekommen habe. Sie sehen zwar wunderschön aus, aber sind sauer, strohig und einfach nur bäh… Die Orange aus Soller war so süß, saftig, zart…

Dann habe ich eine Orange ausgepresst, aus einer einzigen Orange bekam ich fast ein ganzes Glas mit köstlichem Orangensaft.

Anschließend gab es einen Saftmix aus Zitrone, Pampelmuse und Orange. Und zu guter Letzt habe ich in mein Wasserglas noch eine ganze Zitrone gepresst.

Gibt es eigentlich eine Überdosis Vitamin C??? Wahrscheinlich habe ich die heute.

Natürlich wollte ich heute auch sofort etwas “Bleibendes” aus den Früchten machen. Es wurde ein riesiges Glas Lemoncurd.

Ich schreibe Euch mal auf, wie es geht, falls Ihr auch Lust darauf habt.

Zutaten:

  • 3 Zitronen
  • 3 Eier
  • 250 g Zucker
  • 75 g Butter

 

Zuerst von den Zitronen die Schale abreiben (natürlich geht das nur bei unbehandelten Früchten, ich habe sie trotzdem noch heiß abgewaschen) und anschließend den Saft auspressen.

150 ml des Saftes abmessen. In einem kleinen Topf bei kleiner Hitze die Butter schmelzen und Zucker, Zitronenabrieb und -saft dazugeben, gut verrühren.

Die 3 Eier in einem Glas verquirlen und durch ein Sieb in den Topf streichen.

Jetzt  müsst Ihr rühren, wirklich lange und wirklich kräftig. es hat ca. 20 Minuten gedauert, bis die Creme dicker wurde. Falls Ihr ein Zuckerthermometer habt, es sollten ca. 89° im Topf sein.

Wenn es soweit ist, also die 89° erreicht sind und die creme angedickt ist, sofort in ein sterilisiertes Glas gießen. Beim Abkühlen wird es noch etwas fester.

Das könnt Ihr dann sehr vielfältig verwenden.

Ich werde es morgen früh auf mein Brioche streichen und am Wochenende kommt es als Füllung in meine Macarons, die ich backen werde. Ein Zitronen-Meringue-Kuchen ist auch super damit gemacht.

Oder Ihr löffelt es einfach so aus dem Glas.

So, Ihr Lieben, bald hört Ihr wieder von mir, es dauert diesmal keine 8 Monate, versprochen.

Liebe Grüße

Eure

 

 

 

 

Was unser Provence-Urlaub mit der neuen Stickdatei zu tun hat?

Wer von Euch uns ein wenig kennt, weiß, dass wir die Provence lieben. Ja, irgendwann, wenn wir nicht mehr arbeiten müssen, werden wir da leben… Bestimmt!

Bis dahin trösten wir uns mit ganz viel Urlaub im Land unserer Träume und der letzte ist gerade einmal ein paar Tage her. Selbstverständlich waren auch unsere Motorräder dabei, denn in den Bergen der Haute-Provence, in den Dentelles de Montmirail, den Alpillen, macht das Fahren unglaublich viel Spaß.

Die Anfahrt von mehr als 1000 km mit dem Motorradhänger ist nicht ganz so toll……aber inzwischen haben wir “unseren” Stamm-Rastplatz hinter Brasse, bei dem es unglaublich leckere Törtchen gibt. Die Sauberkeit und das ganze Ambiente der französischen Parkplätze und Raststätten ist mit denen in Deutschland absolut nicht vergleichbar, man hat in Frankreich richtig Lust auf Pause, weil alles so sauber und nett ist.Unser diesjähriges Domizil war in Vacqueyras mitten in einem ökologisch betriebenen Weinberg.Hinter dem Mohnfeld war es, ringsherum nur wunderbare Gegend voller Weinberge, sonst nichts.Erwartungsgemäß war unser Urlaub auch diesmal natürlich ein Traum. Wie auch anders in unserem Traum-Land 🙂

Natürlich waren wir die meiste Zeit mit den Motorrädern unterwegs. Verhungern mussten wir dabei auch nicht, denn an jeder Ecke gibt es Boulangerien und Patisserien, in denen man die wunderbarsten, leckersten Dinge findet, von denen wir hier nur zu träumen wagen.Schaut mal dieses riesige Brot auf meinem Motorrad, das ist ein Pain Bagnat mit Tapenade, Ziegenkäse, Salat, gebratenem Huhn und Tomaten. Es war riesig und es war so lecker. Und nein, ich habe es leider nicht geschafft, alles aufzuessen…Überhaupt drehte sich wirklich vieles um Essen in unserem Urlaub. (Ich esse für mein Leben gerne!!!)

Frühstück im Esszimmer mit Baguette, Milchkaffee und Croissants (den echten guten Französischen, kein Vergleich zu denen, die man hier in Deutschland bekommt), der Mistral blies so, dass wir nicht auf der Terrasse sitzen konnten.Abendessen auf der Terrasse, immer mit den unglaublichen Tomaten, so saftig und voller Geschmack, eingelegten Oliven, Tapenade, Olivenöl, richtig Tolles aus Nyons. Jeden Abend ein anderer Rosé, keinen gab es doppelt…

Kaffeepause in Vaison-la-Romaine:Wir waren in Carpentras auf dem Provencalischen Wochenmarkt……in Saintes Maries de la Mere,…in Orange, im römischen Theater. Einfach nur auf einer Wiese zum Picknick.Und in der Camargue im Vogelpark.Und immer wieder Motorrad fahren. Ihr könnt mir glauben, ich wollte nicht nach Hause fahren, aber nach 12 Tagen war es dann leider doch soweit.

Aber wir verlassen Frankreich nicht ohne einen Großeinkauf in einem der riesigen Hypermarchés. (Ich werde über den Betrag an der Kasse mal lieber schweigen, nur soviel, wir werden daheim noch wochenlang gut leben können, ohne hier nennenswert einkaufen zu müssen ;-)) Seht Ihr die Baguettes in der Tüte?

Die bringen mich nun zu unserer neuen Stickdatei, denn da passen sie gut hinein 🙂

Diese leckeren französischen Baguettes sind geradezu perfekt für unsere Brot-Sackerl.

Falls Ihr aber keine Baguettes mögt, könnt Ihr ebenso Brötchen, kleine runde Brote oder anderes kleines Gebäck darin verstauen. Oder Ihr hängt sie einfach irgendwo an den Türknauf oder ein Häkchen an der Wand und lasst die Säckchen einfach nur nett aussehen.Denn nett aussehen, das tun sie auf alle Fälle mit der Bogenkante und den nostalgischen Stickereien. Jetzt wisst Ihr, was unser diesjähriger Provence-Urlaub mit unserer neuen Stickdatei zu tun hat 😉

Die Stickdatei gibt es hier und den Urlaub in Frankreich 🙂

Bonjour et à bientôt

Eure

Der Stickbär hat Geburtstag

Schon einige Jahre habe ich gestickt und meine eigenen Stickmotive erstellt und immer sehr viel Spaß dabei gehabt, bis im April im Jahre 2007 meine Familie und ich zusammen Familienrat hielten und beschlossen, den “Stickbär” zu gründen. Die Idee für den Namen hatte übrigens mein lieber Mann, der für mich immer schon “mein Bär” ist.

Und da wir, wie es sich in einer Familie gehört alle wichtigen Dinge zusammen tun, wollten wir auch unseren neuen kleinen Shop als Familie führen.

Der kreative Teil bin natürlich ich, Tatjana. Alle Stickdateien erstelle ich selbst, zum großen Teil fertige ich die Zeichnungen dafür an, ich sticke alles und auch die Fotos kommen aus meiner Kamera.

Nicht minder wichtig, fast am wichtigsten, ist jedoch der administrative Bereich: das Entstehen der Plattform, die Funktionalität. Das große Ganze! Und all das macht mein  Mann.

Tatjana stickt, der Bär kümmert sich= Stickbär

Und so haben wir am 07.April 2007, genau heute vor 10 Jahren, den Stickbär angemeldet.

Jetzt war es offiziell und ich durfte alle meine selbst erstellten Stickmotive auch verkaufen. Mit einigen wenigen Dateien fing es an und ich freute mich über jede noch so kleine Bestellung wie ein kleines Kind.

Nach und nach kamen immer mehr Kollektionen dazu. Aus meiner Feder stammen aber nicht nur Applikationen, Kreuzstickmotive und Stickereien, auch sehr viele in the Hoop-Projekte haben wir entwickelt und waren oft die ersten Deutschlandweit, die ganz bestimmte Techniken “erfunden” haben.

Das und die Tatsache, dass wir nun, nach 10 Jahren Stickbär” ca. 600 verschiedene Kollektionen in unserem Shop für Euch haben, macht mich sehr stolz und glücklich.

Und heute danke ich Euch, meinen lieben Lesern und meinen lieben Kunden. So viele liebe Menschen habe ich inzwischen kennengelernt, so viele Emails und Kommentare erhalten, dass ich sie fast nicht zählen kann.

Als kleines Dankeschön habe ich für Euch unseren Stickbär als Osterei-Bär.

Die Stickdatei für den 10×10 cm großen Stickrahmen wird als Applikation gestickt und Ihr könnt sie Euch in ganz vielen Stickformaten hier völlig kostenlos herunterladen:

Stickbaer-10-Jahre-Geburtstagsfreebie

Wie das Oster-Stickbärchen gestickt wird, zeige ich Euch jetzt:

Spannt zuerst ein Stickvlies und den Stoff, auf den das Bärchen gestickt werden soll, schön fest in den Stickrahmen ein.

Zuerst wird der Bär gestickt. Das Osterei wird anschließend appliziert. Dazu stickt ihr zuerst die Umrandung für das Ei.

Die Stickmaschine stoppt und Ihr könnt jetzt den Applikationsstoff auflegen. Er sollte an allen Seiten mindestens 1 cm größer als die gestickte Umrandung für das Ei sein.

Der Stoff wird nun festgesteppt. Anschließend könnt Ihr ihn ganz knapp am Rand mit einer spitzen Schere wegschneiden.

Damit das Ganze sauber aussieht, wird jetzt der Satinstich gestickt, der alle Kanten sauber einfasst.

Nur der untere Bereich bleibt frei, denn hier werden anschließend die Röschen gestickt.

Und das war es auch schon, Euer Bär ist fertig.

Habt recht viel Freude mit unserem gestickten Stickbär.

Liebe Grüße

Eure

Sticksoftware-Kurse

Am letzten Wochenende fand unser erster eigener Sticksoftware-Kurs für die BERNINA-Sticksoftware statt.

Lange habe ich nach geeigneten Räumlichkeiten gesucht. Seit vielen Jahren fanden meine Softwarekurse bisher ausschließlich im Stoffekontor in Leipzig statt, ich wollte aber schon gerne auch hier in Bayern, da wo ich lebe, meine Kurse anbieten.

Sehr gute Freunde haben nun ein Bauernhaus in Rocksdorf 18 in ein wunderbares Domizil für verschiedenste Kurse, in erster Linie aber für den Eigenbedarf umgebaut. Reinhard ist Fotograf und Autor und nutzt die Räumlichkeiten für seine Seminare.

Mehrmals im Jahr darf ich nun ebenfalls diese tollen Räumlichkeiten für meine Sticksoftware-Kurse nutzen.

Alleine die große Wohnküche hat mich überzeugt 😉 Hier können wir wunderbar unsere Kurspausen verbringen.

Und da ich Susanne, die gute Seele des Hauses und Ehefrau von Reinhard, seit vielen Jahren als liebe Freundin kenne und ihre Kochkünste bereits sehr oft genießen konnte, war klar, dass auch das Kulinarische nicht zu kurz kommen wird.

Susanne wird während meiner Software-Kurse nämlich für unsere komplette Verpflegung sorgen.

Dass das wunderbar ist, konnten wir bei unserem ersten Kurs bereits erleben. Der liebevoll gedeckte große Esstisch lud meine Kursteilnehmer und mich in jeder Pause dazu ein, Platz zu nehmen und das Essen zu genießen.

Auch das Innere des Hauses war wunderbar dekoriert.

Der große Kursraum unterm Hausdach bietet alles, was ich mir für meinen Kurs nur erträumt habe.

  • einen nagelneuen modernen Beamer
  • eine riesige Leinwand, so dass alle meine Kursteilnehmer von jedem Platz aus jeden Schritt in der Sticksoftware genau nachvollziehen können
  • großzügige Arbeitsplätze
  • Sonnenlicht, aber auch genug Schattierung für den perfekten Blick auf die Leinwand

Kurzum: Das ist der perfekte Ort für meine Seminare!

Obwohl der Termin für meinen ersten Kurs im März sehr kurzfristig gesetzt war, kamen 6 Damen und ein Herr aus ganz Deutschland (von der Nordseeküste bis nach Schwaben) und sogar aus der Schweiz ins beschauliche Rocksdorf, welches übrigens nicht weit von Nürnberg entfernt liegt.

Und da ich meine Kurse ab 6 Teilnehmern durchführe, die maximale Anzahl ist auf 10 Teilnehmer begrenzt, waren wir eine perfekte Runde zu meinem ersten Grundlagenkurs in Rocksdorf.

Die Mittagspause hatten wir uns redlich verdient. Nach dem intensiven Kennenlernen der Sticksoftware rauchten allen die Köpfe und wir ließen uns die Quiche, den bunten Sommersalat und das Himbeer-Tiramisu schmecken.

Es blieb natürlich auch genügend Zeit für Gespräche, nicht nur über die BERNINA-Software

Ich habe meinen ersten Kurs sehr genossen und ich bin mir sicher, auch allen meinen Kursteilnehmern hat es sehr gefallen. Einige werde ich bereits im Herbst zu meinem Aufbaukurs wiedersehen.

Ich habe sogar bereits Rückmeldungen und Fotos der ersten daheim selbst erstellten Stickdateien von meinen Kursteilnehmern bekommen. Das ist der beste Lohn, so weiß ich, dass ich meinen Schülern viel beigebracht habe.

Möchtet Ihr auch ein Sticksoftware-Seminar bei mir besuchen?

Die nächsten Termine stehen bereits fest. Alles Weitere, die neuen Termine und auch alles über den Inhalt des Grundlagenkurs und des Aufbaukurses, findet Ihr hier.

Vielleicht lerne ich ja bald einige von Euch persönlich in Rocksdorf kennen.

Liebe Grüße

Eure

Alles aus Alpaka

Seit meinem letzten Blogbeitrag sind nun schon ein paar Tage vergangen.

Inzwischen haben wir ein wunderbares Weihnachtsfest verlebt, gemütlich Silvester gefeiert und die Weihnachtsferien genossen, die in Bayern ja glücklicherweise immer bis zum 6.1. dauern.

Da blieb viel Zeit für lauter schöne Dinge wie ausschlafen, backen, nähen und natürlich stricken. Meine Strickmaschine und ich werden immer bessere Freunde und so habe ich mich nun an hochwertige kuscheligweiche Alpakawolle von Fairalpaka gewagt.

Diese Strickjacke war so ähnlich in der letzten Verena, die Lochmusterkante war da allerdings nicht.

Ich wollte sie aber unbedingt haben und habe mir die Mühe gemacht, Reihe für Reihe jedes Loch einzeln an der Maschine umzuhängen. Ich finde, das Ergebnis hat sich gelohnt und heraus kam dieses Leichtgewicht von nicht einmal 180 g in Gr. 34/36.

Könnte man nur über das www. vermitteln, wie weich etwas ist… Stellt Euch das Kuscheligste vor, was Ihr kennt und das Ganze x 100 🙂
Weil dieses Jäckchen aber nur Bolerogröße hat, ich aber so eine Frosthucke bin und außerdem noch jede Menge der gekauften 300g übrig war, habe ich eine Stola dazugestrickt. Mit selber Lochmusterborte, hier auch jede Reihe einzeln umgehängt. Das war schon recht aufwendig. Ich finde aber auch hier, dass es sich wirklich gelohnt hat. Die Stola ist so kuschelig und ich kann sie auch super als Schal um den Hals wickeln.

Und weil es so schön war, gab es noch passende Stulpen. Die waren ehrlich gesagt zuerst fertig, weil ich das Strickverhalten der Alpakawolle erst einmal an einem kleinen Projekt testen wollte.

Alles zusammen wiegt nun 300 g, bis auf einen klitzekleinen Rest habe ich das Wollpaket komplett verbraucht.

Auch aus Alpaka, hier aber einer Sockenwolle vom gleichen Anbieter habe ich diese Stulpen gestrickt. Die Borte ist nach einer Anleitung von Petra Danner gestrickt.

Die passenden Norwegersocken, ebenfalls Alpaka, sind in Arbeit, einer ist schon fertig, den zweiten muss ich noch vernähen. Die vielen einzelnen Fäden bei Norwegermustern schrecken mich ja gerne etwas ab, wenn nur nicht das Endergebnis immer so schööööön wäre…

Die Strickanleitung und das Muster sind auch von Petra Danner.

Oh, gestickt habe ich natürlich auch, aber das verrate ich noch nicht 🙂

Seid alle lieb gegrüßt

Eure

Unser 3. Weihnachtsfreebie

Heute möchte ich mich bei Euch zuerst einmal für die vielen liebevoll geschriebenen Worte zu unseren letzten beiden Weihnachtsfreebies bedanken.

Es ist wirklich schön zu lesen, dass wir Euch mit unseren Stickdateien Freude bereiten.

Natürlich gibt es auch an diesem Wochenende wieder ein kleines Freebie von uns.

Das Rentier im Button ist schnell gestickt und kann bestimmt noch nette Filzanhänger, ein Weihnachtsbeutelchen oder anderes zieren.

Diesmal werden die Applikationen im Satinstich gearbeitet. Falls Ihr so etwas noch nie gestickt habt, könnt Ihr Euch dazu gerne einmal unsere kostenlose Stickanleitung anschauen, die wir für Euch zum Thema Applikationen geschrieben haben.

Die Reihenfolge der einzelnen Farben und Flächen ist in einem PDF im ZIP-File enthalten, so dass Ihr gleich seht, was zuerst gestickt wird und die passenden Applikationsstoffe und Stickgarnfarben bereitlegen könnt.

Hier ist der Downloadlink für Euch:

Stickbaer-Weihnachtsfreebie-Rentierbutton

Natürlich hoffe ich, auch diesmal Euren Geschmack getroffen zu haben und wünsche Euch ganz viel Spaß beim Sticken.

Und habt alle einen schönen 4. Advent und genießt die letzte Woche vor Weihnachten!

Liebe Grüße

Eure

Das 2. Stickbär-Weihnachtsfreebie 2016

Ist die Weihnachtszeit nicht auch eine Zeit der Engel?

Bei uns im weihnachtlich geschmückten Haus findet man sie überall:

 Als Engelsorchester, aus Stoff, appliziert, gestickt.

Ich zeige Euch mal ein paar meiner liebsten kleinen Engelchen:

stickbaer-engelfreebie-1

Natürlich darf auch ein Christbaum nicht fehlen, dahinter haben sich die süßen Margeritenengel  gruppiert.stickbaer-engelfreebie-5 So hübsch:stickbaer-engelfreebie-4 Das Engelsorchester wächst von Jahr zu Jahr, manche der kleinen Gesellen sind schon ganz alt, manche glänzen noch wie neu.stickbaer-engelfreebie-3 Sie gehören für mich einfach dazu…stickbaer-engelfreebie-2

Für Euch haben wir heute auch einen Engel, er ist nicht aus Holz, Ihr könnt ihn sticken.

Der kleine Engel passt in den 10×10 cm großen Stickrahmen, so habt Ihr wirklich alle etwas davon.stickbaer-weihnachtsfreebie-engel

Das Kleidchen wird wieder offenkantig appliziert, Ihr habt diese Technik ja bereits letzte Woche bei unserem Schneemann-Freebie gesehen.

Hier könnt Ihr Euch die Stickdatei in vielen Stickmaschinen-Formaten herunterladen.

stickbaer-weihnachtsfreebie-doodle-engel

Habt viel Freude damit!

Ich wünsche Euch einen wunderbaren 3. Advent.

Liebe Grüße

Eure

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