Accuquilt – kleiner Grundkurs ;-)

Vor ein paar Wochen habe ich Euch von meinem neuen Spielzeug erzählt, dem Accuquilt.

Ich habe inzwischen schon so einiges damit geschnitten und vernäht und möchte Euch heute mal zeigen, wie das Ganze funktioniert.

Es ist nämlich wirklich so genial, dass ich den Kauf dieses doch zugegebenermaßen recht kostspieligen Spielzeugs nicht bereut habe.

(Was ich von so manch anderem unbedingt haben-wollenden Schnickschnacks leider nicht behaupten kann…)

So schaut das Teil aus, zusammen geklappt kann ich es schön tragen und  zum Beispiel zum Treffen mit meinen Nähmädels mitnehmen und auch schön brav in die Ecke stellen.

IMG_4045

 Auseinander geklappt ist es dann etwa 1 m lang. Ihr seht drauf bereits eine der Stanzen liegen, die es in reicher Auswahl dazu zu kaufen gibt.

Die Stanzen sind aus stabilem Kunststoff, mit einer Art Moosgummi bezogen und haben an den zu schneidenden Umrissen im Moosgummi versunken scharfe Messer.

IMG_4046

 Ich lege meinen zu schneidenden Stoff (bis zu 8 Lagen übereinander) etwas überlappend auf den Umriss, den man hier recht gut erkennen kann.

IMG_4047

 Da drauf kommt noch die Schneideplatte, ganz wichtig!

IMG_4048

Und jetzt wird gekurbelt. Dabei wird die Schneideplatte samt Stoff und Schneidematte durch die Walze gezogen und der Stoff geschnitten.

IMG_4049

Und so sieht es dann geschnitten aus.

Super sauber und die kleinen Ecken, die ich sonst immer mühsam mit der Schere abschneiden musste, sind auch schon weg.

IMG_4051

Die ganzen Teile für meine Tischdecke waren in wenigen Minuten zugeschnitten.

Jetzt brauche ich es nur noch zusammen nähen. Mit exakter Nahtzugabe Dank Patchworkfuß ist das auch schnell erledigt und alles passt.

IMG_4052

So, noch ein bisschen quilten und dann…

Tumbler-Detail

…die Ränder quilten.

IMG_4395

Fertig.

tumbler1

 Also ganz ehrlich, es gibt wirklich viele nutzlose Gadgets, aber das hier zählt nicht dazu.

Seid alle lieb gegrüßt

Eure

Unterschrift

Von .

Kommentare

  1. Hallo Tatjana,
    vielen Dank für die Mühe, die Du Dir gemacht hast! Ein Accuquilt steht auf jeden Fall auf meiner Wunschliste. Allein der Preis schreckt mich von dem Großen noch ab. Naja, kommt Zeit kommt Rat äh Geld. ;o)

    Deine Tischdecke gefällt mir sehr! Die Zusammenstellung könnte ich mir auch sehr schön als Quilt vorstellen und der würde dann wunderbar in mein Schlafzimmer passen… :o)) Falls Du also noch etwas Stoff übrig hast und noch ein wenig weiter kurbeln möchtest… ;o)))

    Viele liebe Grüße von
    Jane

  2. Hallo Jane,

    es ist wirklich ein tolles teil und wie meine Freundin und ich heute festgestellt haben: “etwas fürs Leben ;-)” Das Teil kann einfach nicht kaputtgehen, es ist so robust, ich denke, daran werde ich jahrelang Freude haben.

    Leider habe ich keine der Stoffe mehr, ich hätte so gerne auch einen ganzen Quilt genäht, aber es waren nur lauter Fatquarter. Sonst hätte ich gerne noch ein bisschen weitergekurbelt. Aber ich mache mir momentan einen LogCabin-Quilt, auch alles gekurbelt…

    Liebe Grüße
    Tatjana

  3. Huhu liebe Tati,

    ohwehhhhh seit 2 jahren schleiche ich um das teilchen rum und habe es nie gekauft – vor allem weil ich nirgends in D eine wirklich ECHTE authentische Anleitung oder Erfahrung gefunden habe …. jezt wird es doch wieder ein Must have *auweia*

    Ganz lieben dank aber dennoch für die tolle Erzählung 🙂

    LG aus Nürnberg

    Kerstin

  4. Vielen Dank für Deine Mühe, uns den Accuquilt in Bildern zu zeigen. Wenn der Preis nicht wäre…
    Deine Quiltdecke ist wunderschön geworden.
    glg Susanne

    • Sandra K. meint

      Liebe Susanne,

      anbei ein kleiner Tip. Ich habe auch den Accuquilt. Er ist günstiger wenn man ihn direkt in den USA , z. B. bei Fabric Hut bestellt. Die haben dort intervallmäßig gute Angebote. ‘Trotz Zoll- und Versandkosten ist er trotzdem noch ueber 100 Euro günstiger als in Deutschland.

      LG
      Sandra

  5. Vielen Dank für den tollen Bericht… ich wills, ich wills, ich wills 😀 *g*
    Lg,
    josy

Speak Your Mind

*