Was unser Provence-Urlaub mit der neuen Stickdatei zu tun hat?

Wer von Euch uns ein wenig kennt, weiß, dass wir die Provence lieben. Ja, irgendwann, wenn wir nicht mehr arbeiten müssen, werden wir da leben… Bestimmt!

Bis dahin trösten wir uns mit ganz viel Urlaub im Land unserer Träume und der letzte ist gerade einmal ein paar Tage her. Selbstverständlich waren auch unsere Motorräder dabei, denn in den Bergen der Haute-Provence, in den Dentelles de Montmirail, den Alpillen, macht das Fahren unglaublich viel Spaß.

Die Anfahrt von mehr als 1000 km mit dem Motorradhänger ist nicht ganz so toll……aber inzwischen haben wir „unseren“ Stamm-Rastplatz hinter Brasse, bei dem es unglaublich leckere Törtchen gibt. Die Sauberkeit und das ganze Ambiente der französischen Parkplätze und Raststätten ist mit denen in Deutschland absolut nicht vergleichbar, man hat in Frankreich richtig Lust auf Pause, weil alles so sauber und nett ist.Unser diesjähriges Domizil war in Vacqueyras mitten in einem ökologisch betriebenen Weinberg.Hinter dem Mohnfeld war es, ringsherum nur wunderbare Gegend voller Weinberge, sonst nichts.Erwartungsgemäß war unser Urlaub auch diesmal natürlich ein Traum. Wie auch anders in unserem Traum-Land 🙂

Natürlich waren wir die meiste Zeit mit den Motorrädern unterwegs. Verhungern mussten wir dabei auch nicht, denn an jeder Ecke gibt es Boulangerien und Patisserien, in denen man die wunderbarsten, leckersten Dinge findet, von denen wir hier nur zu träumen wagen.Schaut mal dieses riesige Brot auf meinem Motorrad, das ist ein Pain Bagnat mit Tapenade, Ziegenkäse, Salat, gebratenem Huhn und Tomaten. Es war riesig und es war so lecker. Und nein, ich habe es leider nicht geschafft, alles aufzuessen…Überhaupt drehte sich wirklich vieles um Essen in unserem Urlaub. (Ich esse für mein Leben gerne!!!)

Frühstück im Esszimmer mit Baguette, Milchkaffee und Croissants (den echten guten Französischen, kein Vergleich zu denen, die man hier in Deutschland bekommt), der Mistral blies so, dass wir nicht auf der Terrasse sitzen konnten.Abendessen auf der Terrasse, immer mit den unglaublichen Tomaten, so saftig und voller Geschmack, eingelegten Oliven, Tapenade, Olivenöl, richtig Tolles aus Nyons. Jeden Abend ein anderer Rosé, keinen gab es doppelt…

Kaffeepause in Vaison-la-Romaine:Wir waren in Carpentras auf dem Provencalischen Wochenmarkt……in Saintes Maries de la Mere,…in Orange, im römischen Theater. Einfach nur auf einer Wiese zum Picknick.Und in der Camargue im Vogelpark.Und immer wieder Motorrad fahren. Ihr könnt mir glauben, ich wollte nicht nach Hause fahren, aber nach 12 Tagen war es dann leider doch soweit.

Aber wir verlassen Frankreich nicht ohne einen Großeinkauf in einem der riesigen Hypermarchés. (Ich werde über den Betrag an der Kasse mal lieber schweigen, nur soviel, wir werden daheim noch wochenlang gut leben können, ohne hier nennenswert einkaufen zu müssen ;-)) Seht Ihr die Baguettes in der Tüte?

Die bringen mich nun zu unserer neuen Stickdatei, denn da passen sie gut hinein 🙂

Diese leckeren französischen Baguettes sind geradezu perfekt für unsere Brot-Sackerl.

Falls Ihr aber keine Baguettes mögt, könnt Ihr ebenso Brötchen, kleine runde Brote oder anderes kleines Gebäck darin verstauen. Oder Ihr hängt sie einfach irgendwo an den Türknauf oder ein Häkchen an der Wand und lasst die Säckchen einfach nur nett aussehen.Denn nett aussehen, das tun sie auf alle Fälle mit der Bogenkante und den nostalgischen Stickereien. Jetzt wisst Ihr, was unser diesjähriger Provence-Urlaub mit unserer neuen Stickdatei zu tun hat 😉

Die Stickdatei gibt es hier und den Urlaub in Frankreich 🙂

Bonjour et à bientôt

Eure

Der Stickbär hat Geburtstag

Schon einige Jahre habe ich gestickt und meine eigenen Stickmotive erstellt und immer sehr viel Spaß dabei gehabt, bis im April im Jahre 2007 meine Familie und ich zusammen Familienrat hielten und beschlossen, den „Stickbär“ zu gründen. Die Idee für den Namen hatte übrigens mein lieber Mann, der für mich immer schon „mein Bär“ ist.

Und da wir, wie es sich in einer Familie gehört alle wichtigen Dinge zusammen tun, wollten wir auch unseren neuen kleinen Shop als Familie führen.

Der kreative Teil bin natürlich ich, Tatjana. Alle Stickdateien erstelle ich selbst, zum großen Teil fertige ich die Zeichnungen dafür an, ich sticke alles und auch die Fotos kommen aus meiner Kamera.

Nicht minder wichtig, fast am wichtigsten, ist jedoch der administrative Bereich: das Entstehen der Plattform, die Funktionalität. Das große Ganze! Und all das macht mein  Mann.

Tatjana stickt, der Bär kümmert sich= Stickbär

Und so haben wir am 07.April 2007, genau heute vor 10 Jahren, den Stickbär angemeldet.

Jetzt war es offiziell und ich durfte alle meine selbst erstellten Stickmotive auch verkaufen. Mit einigen wenigen Dateien fing es an und ich freute mich über jede noch so kleine Bestellung wie ein kleines Kind.

Nach und nach kamen immer mehr Kollektionen dazu. Aus meiner Feder stammen aber nicht nur Applikationen, Kreuzstickmotive und Stickereien, auch sehr viele in the Hoop-Projekte haben wir entwickelt und waren oft die ersten Deutschlandweit, die ganz bestimmte Techniken „erfunden“ haben.

Das und die Tatsache, dass wir nun, nach 10 Jahren Stickbär“ ca. 600 verschiedene Kollektionen in unserem Shop für Euch haben, macht mich sehr stolz und glücklich.

Und heute danke ich Euch, meinen lieben Lesern und meinen lieben Kunden. So viele liebe Menschen habe ich inzwischen kennengelernt, so viele Emails und Kommentare erhalten, dass ich sie fast nicht zählen kann.

Als kleines Dankeschön habe ich für Euch unseren Stickbär als Osterei-Bär.

Die Stickdatei für den 10×10 cm großen Stickrahmen wird als Applikation gestickt und Ihr könnt sie Euch in ganz vielen Stickformaten hier völlig kostenlos herunterladen:

Stickbaer-10-Jahre-Geburtstagsfreebie

Wie das Oster-Stickbärchen gestickt wird, zeige ich Euch jetzt:

Spannt zuerst ein Stickvlies und den Stoff, auf den das Bärchen gestickt werden soll, schön fest in den Stickrahmen ein.

Zuerst wird der Bär gestickt. Das Osterei wird anschließend appliziert. Dazu stickt ihr zuerst die Umrandung für das Ei.

Die Stickmaschine stoppt und Ihr könnt jetzt den Applikationsstoff auflegen. Er sollte an allen Seiten mindestens 1 cm größer als die gestickte Umrandung für das Ei sein.

Der Stoff wird nun festgesteppt. Anschließend könnt Ihr ihn ganz knapp am Rand mit einer spitzen Schere wegschneiden.

Damit das Ganze sauber aussieht, wird jetzt der Satinstich gestickt, der alle Kanten sauber einfasst.

Nur der untere Bereich bleibt frei, denn hier werden anschließend die Röschen gestickt.

Und das war es auch schon, Euer Bär ist fertig.

Habt recht viel Freude mit unserem gestickten Stickbär.

Liebe Grüße

Eure

Weihnachtsgeschenke

Die Überschrift klingt nun nicht sehr zur Jahreszeit passend, ich weiß schon…

Aber ich möchte Euch auch nicht zeigen, was ich verschenken möchte (bzw. verschenkt habe), sondern was ich selbst bekommen habe. Eigentlich so viel, dass ich fast denke, es ist ein wenig übertrieben. War ich so lieb? Nun, vielleicht ja tatsächlich… 😉

Mein lieber Mann denkt sich für mich immer ganz wunderbare Geschenke aus. Dieses Jahr hat er mir einen heimlichen Wunsch erfüllt. Ich liebe die kleinen Figuren von Wendt&Kühn, die kleinen Margeritenengel, die Blumenkinder, das Engelsorchester. Einige (viele) habe ich schon, manche der kleinen Figuren sind uralt, die haben früher meiner Uroma gehört. Man sieht ihnen Ihr Alter an, manchen fehlt sogar ein Arm oder den Blumen ein paar Blüten.

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Manche sind „nur“ 20 Jahre alt, die habe ich mal während eines Bankseminars in Oberwiesenthal (zu dem Zeitpunkt hatte ich Geburtstag) von Kollegen bekommen.

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Aber was ich mir immer wieder (heimlich) gewünscht habe, war eine Spieluhr.

Und jetzt, jetzt habe ich eine bekommen. Sie ist auch schon alt und mein allerliebster Mann hat sie mir liebevoll restauriert.

W&K-Spieluhr

Ist sie nicht einfach entzückend? Die Melodie, die die Spieluhr spielt, ist „Alle Vöglein sind schon da…“

Ich liebe die Figuren, sie sind so niedlich, einfach nur lieb:

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Meine Blumenkinder passen nun so schön dazu:

W&K-Spieluhr-3Die Decke habe ich gestern noch als Hexie-Log-Cabin genäht, passend zu den Farben der Figuren.

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Mein Mann meint aber, ein Spitzendeckchen passe besser unter die Spieldose. Hm, so was habe ich gar nicht… Muss mal schauen…

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Etwas ganz anderes habe ich mir selbst geschenkt dieses Jahr 😉

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Mein neues Mopped ist zwar nicht ganz so neu, eher schon fast ein Altertümchen (BJ 2006) aber ich habe mich in das Modell verliebt, als wir eher zufällig bei einem BMW-Händler vorbei schauten.

Eigentlich hatte ich mir nämlich eine Honda kaufen wollen. Weil ich nur 1,59 m groß (ähm klein) bin, kommt nicht allzu viel in Frage.

Die BMW stand dann (allerdings in Schwarz) als Reise-Enduro bei dem Händler rum und nachdem ich mich draufgesetzt habe, war ich verliebt. Die passt so was von gut zu mir…

Gefunden haben wir sie dann im Internet (was haben wir nur früher ohne solchiges getan?) und nachdem sie hinter Regensburg und damit nur eine gute Stunde von uns entfernt stand, sind wir im Dezember dahin gefahren und nun steht sie bei uns.

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Und passt so gut zu meiner Kombi 😉

Tatis-BMW-2

Und die Größe ist doch perfekt für mich kleinen Menschen, oder?

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Das einzige klitzekleine, aber nicht zu unterschätzende Problem ist, dass ich noch keinen Führerschein habe.

Aber bald, in 2 Tagen beginnt die Theorie und mein Plan ist es, Ende März den Schein zu haben. Gemeinsam mit meinem Sohn Paul. Er fängt mit mir an, muss nur etwas mehr Theorie pauken als ich.  (Vorteil: vorhandener PKW-Führerschein)

Tatis-BMW-4

Tja, so schaut es nun in unserer Garage aus.

Moppeds

Aber wer sagt denn, das da drin unbedingt immer nur Autos zu stehen haben? Links die Blaue ist meinem Mann, in der Mitte Pauls 125er und ganz hinten meine…

Die Autos stehen in der Kälte in der Einfahrt…

Und jetzt warten wir ganz sehnsüchtig auf den Frühling!

Seid alle lieb gegrüßt

Eure

Unterschrift

 

 

Mein neues Baby im Maschinenfuhrpark ;-)

„Baby“ im wahrsten Sinne des Wortes, denn mein neues Maschinchen stammt aus dem Hause Babylock.

Aber ich will der Reihe nach erzählen:

Ich liebe Patchwork und Quilten seit einigen Jahren und inzwischen nähe ich fast keine Kleidung mehr, sondern habe den meisten Spaß am Nähen von Kissen, Mugrugs, Tischdecken und besonders Quilts.

Angefangen hat alles mit diesem Baltimore-Quilt, das war mein allererster.

Baltimore

Damit ging es vor 8 Jahren los und seitdem habe ich ganz schön viele Decken genäht, alle zum Einkuscheln und Zudecken, denn Kunstquilts, die man nicht mal waschen kann und nur vorsichtig anschauen darf, sind nicht so mein Ding.

 Am schönsten finde ich es natürlich, wenn das Ganze handgequiltet wird. Mein Baltimore ist noch fast nackig, was das anbelangt, aber mit den Jahren habe ich immer mehr Gefallen am Handquilten gefunden und an kleineren Dingen, wie Mugrugs oder Kissen geübt.

Wenn es nur nicht so langwierig wäre. Es sieht ja so schön aus, aber das dauert…

Patchquilt3

 

Und dann, vor ein paar Monaten, habe ich das erste mal von der Sashiko gehört.

Diese Maschine, die eigentlich purer Luxus ist, denn sie kann nur einen einzigen Stich.  Aber den macht sie absolut toll.

Ich habe ganz schön lange überlegt, ob ich sie nun tatsächlich so dringend brauche, wie mein Bauch es laut heraufflüsterte in meinen Kopf;-)

Aber vor einigen Wochen habe ich sie dann bei der „Nadelwelt“ in Karlsruhe getestet, ganz ausgiebig und ganz gründlich (ich war fast Stammgast an dem Stand).

Und was soll ich sagen, am nächsten Tag habe ich bei meinem Lieblingshändler Thomas Sommer in Regensburg angerufen und das gute Stück bestellt.

Und letzte Woche, sozusagen als Krönung unserer Pfingstferien, haben wir sie in Regensburg abgeholt.

Und nun steht sie hier:

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So schön weiß und schick steht sie da…

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Und sie macht tatsächlich nur diesen einen einzigen Stich, den aber absolut perfekt.

Bis ich so eine Perfektion im Handquilten hätte, wäre ich wohl Großmutter…

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Und mein Darla-Quilt bekommt nun neben den echt mit der Hand gequilteten Stichen noch die von meinem neuen Baby gemachten dazu und wird nun so richtig wunderschön und aufwendig.

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Sogar enge Kurven und freigeführte Stiche gehen. Ich habe mir das Muster mit dem blauen wasserlöslichen Stift vorgezeichnet und dann nachgequiltet.  Wenn ich fertig bin, kommt das Top in die Handwäsche und dann bleiben nur die roten Nähte übrig.

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Das macht so einen Spaß!!!!!

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In meinem inzwischen riesigen Fundus an fertigen Dingen habe ich diesen Tischläufer gefunden, der hat nun auch noch ein paar neue Verzierungen abbekommen.

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Die Quiltschablone für dieses Kissentop habe ich letztes Jahr auf der Nadelwelt gekauft und aufgezeichnet, eigentlich wollte ich das schon im letzten Sommerurlaub handgequiltet haben. Jetzt war es eine Stunde Zeitvertreib für mich am Sonntag-Nachmittag.

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Und 2 meiner Taschenspielereien haben auch noch ein paar Stiche abbekommen.

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So sauber, so gleichmäßig.

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Die Abstände und die Größe der Stiche kann ich übrigens variieren, je nachdem, was für einen Effekt ich erzielen möchte.

Na, habe ich Euch neugierig gemacht? Ich bin ja sehr empfänglich für so etwas, wer also so tickt wie ich und eher gerade sparen wollte, sollte jetzt lieber hier nicht gelesen haben 😉

……………………….

Ich bin dann mal quilten 😉

Alles Liebe

Eure

Unterschrift

Heute große Stickbär-Verlosung beim Handmade Karussell

 Das Handmade Karussell ist bestimmt vielen von Euch ein Begriff, ist es doch inzwischen bereits in der 4. Runde.

Viele Labels nehmen daran teil, bestimmt kennt Ihr sie alle.

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Heute sind wir auch beim Handmade Karussell dabei.

Hier im Blog vom Kreativlabor Berlin könnt Ihr alles weitere genau nachlesen und 6 Stickdateien Eurer Wahl aus unserem Stickbär-Shop gewinnen.

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Ganz viel Glück dabei und liebe Sonntagsgrüße

Eure

Unterschrift

Nadelwelt in Karlsruhe und mein Handy-Problem

Das Wochenende in Karlsruhe war wirklich ausgezeichnet.

Mein Plan, mit offenem Verdeck die Strecke von Nürnberg ins schöne Baden-Würtemberg zu fahren hatte sich zwar erledigt, als sich kurz hinter Ansbach dicke dunkle Wolken auftürmten, die sich dann auch alsbald über mein kleines süßes Auto ergossen, aber bis Karlsruhe hatten sich die Regenwolken verzogen und die Sonne strahlte bei bestem Sommerwetter mit mir um die Wette.

Kasia und ich trafen uns erst einmal im Novotel mitten in der Stadt. Dieses war trotz Navi gar nicht so leicht zu finden, denn Karlsruhe hat sich wahrscheinlich das Ziel gesetzt, die Stadt mit den meisten, größten und (wie ich später feststellte) lautesten Baustellen der ganzen Republik zu werden. Die komplette Innenstadt besteht aus riesigen Baustellen. Da kann unsere Kreisstadt Neumarkt in der Oberpfalz mit derzeit auch extremer Bautätigkeit nicht mithalten und mutet eher provinziell an…

Egal, mein Navi und ich haben das Hotel und Kasia dann jedenfalls gefunden. Mit einer schnellen Koffein-Stärkung gewappnet sind wir natürlich auch sofort zur Messe außerhalb der Stadt aufgebrochen, denn schließlich war das der Hauptgrund für die Fahrt ins Badische.

Mein Plan war, ganz viele schöne Fotos zu machen, ich wollte meine Lieblingsmessestände ablichten und die schönsten Quilts. Blöderweise hatte ich die Kamera daheim gelassen, zu dumm… Aber wozu hat Frau denn ein Smartphone. Alles kein Problem, das macht ja auch tolle Fotos, so die Theorie.

Leider muss ich mich jetzt aber als absolut unfähig outen.

Nicht nur, dass ich zunächst einmal die Kamerafunktion lange verzweifelt gesucht habe…

Irgendwann fand ich sie dann doch und habe wirklich viele Bilder geknipst, (Natürlich hatte ich mir extra vorher immer die Erlaubnis der einzelnen Standbetreiber eingeholt)

Und dann gestern daheim, als ich alles anschauen wollte, stellte ich mit ENTSETZEN fest, dass ich nur ein einziges Foto wirklich gespeichert hatte. UÄÄÄÄÄÄ!!!!! Nicht zu fassen, da hätte ich auf ein Häkchen drücken müssen! Warum sagt einem das keiner??? (Und dabei komme ich mit meiner großen Spiegelreflexkamera sonst bestens klar).

Dieses eine einzige Foto ist allerdings sehr bezeichnend, denn an diesem Stand habe ich mich sehr lange herumgedrückt. Die Leute dort kannten mich dann wohl schon fast persönlich 😉

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An diesem Stand gab es nämlich die Sashiko zu bewundern. Diese Maschine macht nur einen einzigen Stich, nämlich so einen:

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Die Dame von Babylock war sehr geduldig mit mir und ich durfte auch meinen dort von mir benähten Probelappen mitnehmen, um daheim die Zeit mit Streicheln desselben zu überbrücken, bis diese Maschine nämlich endlich hier steht.

Das wird leider noch ein paar Wochen dauern, aber mein Lieblingshändler Thomas Sommer steht in den Startlöchern, damit ich sie bald hier habe.

Natürlich konnte ich auch an all den tollen Ständen mit Stoffen nicht vorbeigehen.

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Es ist ja jetzt nicht etwa so, dass ich noch nicht genug Stoffe hätte, aber Ihr kennt das bestimmt.

Es ist doch einfach schon ein toller Anblick, all die schönen Farben zu sehen, zu sortieren und zu ordnen…

Das pink-grüne mit Satinband eingewickelte Päckchen wird mein nächster Quilt…

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Was aus diesen Schätzchen wird, weiß ich noch nicht.

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Erwähnte ich schon, dass ich auch Stoffe gekauft habe???

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Ein bisschen Schrägband von einer mir inzwischen sehr lieb gewonnenen Händlerin habe ich auch mitgenommen. Désirée von Stoffzauber ist eine ganz Liebe und sie hat immer Ihren entzückenden Hund dabei. Und den weltschönsten Stand (den ich Euch auch gezeigt hätte, wenn ich das Foto gespeichert hätte…)

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Das blaue Stoffpäckchen ist eine Komplettpackung für einen Türkranz aus lauter Herzen, das wird mein Himmelfahrts-Tags-Projekt. Die Stoffe rechts werden unser neuer Esszimmer-Polster-Bezug. Und falls Ihr Euch fragt, wozu das kleine schwarze Kästchen gut ist: da hinein kommt Kreidepulver und es dient dem Übertragen von Quiltmustern auf Stoffe.

Der Abend in Karlsruhe zusammen mit Kasia war super, wir waren lecker Pasta essen und haben den mitten in der Stadt liegenden Tiergarten von außen bewundert (leider war er schon geschlossen)

Die Nacht war dafür furchtbar. Für mich Landei war der Lärm in der Innenstadt einfach unerträglich. In unserem 200-Seelen-Ort hört man in der Nacht höchstens mal einen Kater oder den Kauz im Wald.

In Karlsruhe hört man so viel, dass ich nicht alles aufzählen kann. Straßenbahnen, Autos, lärmende Mofas, laute Menschen…

Auch in die Ohren gestopfte Taschentücher konnten das nicht ausblenden.

Aber trotzdem habe ich Tag 2 auf der Messe genauso genossen wie Tag 1. Diesmal alleine habe ich noch einmal alles in Ruhe angeschaut, Kasia hat in der Zwischenzeit Ihre Kurse gegeben. Falls Ihr mal ganz professionell Freihand-Applizieren möchtet, kann ich Euch einen Kurs bei Ihr wärmstens empfehlen. Ich habe 20 Minuten zugeschaut und dabei so viel gelernt, was bringt da erst ein ganzer Tag…

Nachdem ich die Sashiko ein weiteres mal bestaunt und gestreichelt habe bin ich dann in Ruhe zurück in unser Dörfchen gefahren.

Es war ein tolles und unvergessliches Wochenende. Und ich habe gelernt, dass man mit dem Mobiltelefon zwar fotografieren kann, die Bilder aber dringend speichern sollte, wenn man sie später noch einmal ansehen möchte 😉

Liebe Montagsgrüße

Eure

Unterschrift

Aprilwetter im Mai?

Habt Ihr auch manchmal den Eindruck, dass das Jahr 2014 einen Kalender braucht?

Den Winter mit Schnee und Eis hat es ganz ausgelassen, das war eher Novemberwetter, was wir da im Januar und Februar hatten und die Ski blieben in der Garage.

Im März war es warm wie im Mai und ich habe die ersten Tomaten gepflanzt, hier in Bayern normalerweise unvorstellbar. Bereits Anfang April haben alle Obstbäume geblüht, der Flieder, sonst ein Maistrauch, ist schon lange verblüht.

Und jetzt, Mitte Mai, haben wir das schönste Aprilwetter.

Sonne und Regen wechseln so schnell, dass ich mit dem Ausziehen und wieder-Anziehen der Jacke gar nicht hinterher komme 😉

Dabei entstehen dann aber auch solche wunderschönen Regenbogen. Gleich hinter unserem Garten…

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Und alles leuchtet so wunderschön im Garten.

Regenbogen-Garten

 Ich nutze die Regenphasen dann natürlich zum Nähen. Oder ich sitze an meinem PC und tüftele für Euch an neuen Dateien.

Oder wir sorgen dafür, dass Ihr nun auch unterwegs mit dem Smartphone bequem im Stickbär stöbern könnt.

Uns gibt es nämlich ab jetzt auch als Mobile Version 😉

Mit ganz großen Buttons…

Stickbaer-mobil

Wie nutzt Ihr das Regenwetter?

Ganz liebe Dienstagsgrüße

Eure

Unterschrift

Märzküsse

Kennt Ihr dieses wundervolle Gedicht?

Bis vor kurzem kannte ich es nicht, dann bekam ich es (zusammen mit leckeren Butterplätzchen) als Schildchen an die Plätzchentüte gehängt von meiner lieben Freundin Susanne.

Märzküsse

von James Krüss

Es kroküsst und es primelt
im Garten und am Bach.
Ein Spatzenpaar verkrümel
sich selig unter’s Dach.
Paarweise wird gewandelt,
geturtelt und geküsst
und fröhlich angebandelt
weil endlich Frühling ist.
Nun küsst der Wal die Walin,
die Nerzin küsst den Nerz,
ein Herr küsst die Gemahlin,
Kroküsse küsst der März.

Passt das nicht so gut zu unseren Krokussen, die vor dem Esszimmerfenster im Moment so herrlich blühen?

Krokusse3 Krokusse1

Selbst die kleinen Honigsucher sind schon unterwegs…

Krokusse2Ich könnte den ganzen Tag im Garten verbringen, die Sonne scheint so herrlich, es ist richtig warm.

Und ja, ich konnte es nicht abwarten, ich habe bereits Salate, Rukola, Kohlrabi und Brokkoli gepflanzt, so früh wie noch nie.

 Gut, die Salate sind im Gewächshaus und die anderen Pflanzen im Hochbeet, da ist es auch etwas wärmer als direkt am Boden…

Ich kann es kaum glauben, dass ich vor einer  Woche noch Skifahren war.

Und fleißig war ich auch noch, trotz des schönen Wetters, und habe Euch die Stiftesammelei für den 18×30 cm großen Stickrahmen mitgebracht.

Wir haben zwar schon so viele Stiftesammeleien im Shop, wie zum Beispiel

aber trotzdem wolltet Ihr sie gerne auch für den 18×30-Rahmen.

Und weil ich ja so gerne Wünsche erfülle, ist sie jetzt also da:

Stiftesammelei-18x30-blog

Und ab heute hier im Stickbär-Shop für Euch.

Ein wunderschönes, sonniges, kreatives und erholsames Wochenende für Euch alle!

Liebe Grüße

Eure

Unterschrift

Zuckersüße Bäckereien…

Eigentlich war ich bisher immer so der eher altmodische Kuchenbäcker.

Blechkuchen, Hefekuchen, normale Cookies, die Ausstechplätzchen zu Weihnachten sind da schon der Höhepunkt an meinen dekorierten Backkünsten gewesen.

Und jetzt ist meine Freundin Lotta aus Schweden schuld, dass ich nun eine ganze Schublade voll mit Kuchen-Dekorations-Artikeln habe.

Aber ich will der Reihe nach berichten:

Lotta findet immer die tollsten Seiten im Internet und schickt mir dann auch die Links. So fand ich letztens diese Seite:

Passion 4 Baking

WOW!!! Ich saß dann erst einmal stundenlang da und habe mir die tolle Seite angeschaut. Und als ich merkte, dass die Bloggerin Manuela Kjeilen ihr erstes Buch in Deutsch „Die Backfee Zuckersüß“ veröffentlicht hat, habe ich es bestellt.

(Eigentlich für eine andere Freundin, die es zum Geburtstag bekommen sollte, aber das ist eine andere Geschichte… ich werde noch ein Buch bestellen müssen, denn das hier behalte ich!)

IMG_6765 

Die leckersten Rezepte für Cupcakes, Torten, Macarons und mehr sind auf den 284 Seiten dieses wunderschön gestalteten Buches.

Yummi!!! Das MUSS ich alles nachbacken, unbedingt !!!

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Beim Durchblättern habe ich jedoch sehr schnell festgestellt, dass meine Küche ja geradezu armseelig ausgestattet ist, um wirklich nett aussehende Plätzchen und Cupcakes zu backen und zu dekorieren.

Also habe ich eine Woche lang damit verbracht, mein Equipment bezüglich Zuckerbäckerei ein wenig aufzurüsten.

Neben 4 Farben Rollfondant, diversen Silikonformen für Blüten und Blätter, einer Deko-Queen (Spritztüte samt diversen Tüllen, da gibt es gefühlte Tausende, habe ich festgestellt), habe ich nun auch eine Muffinform, eine winzige Spritzform für feinste Schriften, essbaren Glitzerpuder und pastellfarbene Lebensmittelfarbe.

So ausgestattet habe ich mich an meine ersten Cupcakes gewagt.

Den größten Spaß hatte ich einen Tag zuvor beim Herstellen der Blüten und Blätter mittels Fondant und Silikonformen.

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Backsession

Manche glitzern…

Backsession-1Inzwischen habe ich gelernt, dass man dem Rollfondant noch CMC-Pulver hinzufügt, damit die Blüten fester werden oder gleich Blütenpaste verwendet.

Aber für den Anfang bin ich mehr als zufrieden, immerhin sind das meine allerersten Blüten.

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Tags darauf habe ich den Teig vorbreitet.

Vor dem Backen kommt ja bekanntlich das Rühren und da manche Teige tatsächlich bis zu 7 Minuten gerührt werden sollen, bin ich doch sehr froh um meine Kitchen Aid.

Die Zwischenzeit nutze ich dann zum Ausfetten der Form, denn auch eine Silikonform sollte gefettet werden (wie ich nun weiß).

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Die neue Form kommt nämlich gleich zum Einsatz.

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Dieses wabbelige Etwas jetzt problemlos in den Herd zu transportieren ist schon eine Herausforderung, das nächste Mal werde ich sie einfach vorher auf das Blech stellen.

Was dann nach etwa 25 Minuten aus dem Ofen herauskam, sah schon sehr lecker aus.

Der Teig war schon so aus der Schüssel geschleckt super lecker. Mit geschmolzener Schokolade, echter Vanille, starkem Kaffee ja auch kein Wunder. Das sind alles Dinge, die ich auch sonst gerne mag.

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Nach dem Abkühlen kam das Ising aus Eiweiß, Vanille und Zucker.

Das musste nun auch 7 Minuten geschlagen werden, Dank meiner lieben Maschine kein Problem für mich.

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Und auf die Kuchen damit, jetzt kam meine neue Deko Queen zum Spritzen des Isings wie gerufen.

Davon gibt es nur leider keine Fotos, weil ich beide Hände dazu brauchte.

Aber das war das Ergebnis:

Cupcake

Die Blüten und Blätter habe ich auch schon darauf verteilt.

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Ich werde das Ising wohl noch etwas länger schlagen müssen, denn es war noch ein wenig weich, aber auf meine allerersten Cupcakes bin ich trotzdem mächtig stolz.

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Sie haben auch wirklich super geschmeckt!!!

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Nächste Woche gibt es Blumen-Plätzchen, mit meinen neuen Blumenaustechern.

Möchtet Ihr die auch hier sehen?

Wir werden wohl jetzt alle 5 kg zunehmen, aber das ist es wert 😉

Liebe süße Grüße

Eure

Unterschrift

Stickbär goes to UK ;-)

Vor einigen Wochen erhielt ich eine Mail von Liz, der Chefredakteurin des größten englischen Stickmaschinenmagazins „Flair Magazine“.

Liz hatte in unserem Shop die Hotdog Bag entdeckt, eine der ersten Doodles-Dateien von Kasia und mir. Und Liz fand sie so toll, dass sie in einer der nächsten Ausgaben darüber einen Beitrag schreiben wollte und mich um Erlaubnis bat. Klar,  warum denn nicht?

Am Samstag hatte ich die aktuelle Ausgabe 30 des Flair Magazins im Briefkasten.

Flairmag-1

 

WOW, wir sind auf dem Cover!

Welch eine Überraschung!!!

Ganz aufgeregt blätterte ich das Heft durch und entdeckte den Beitrag auf Seite 28.

Flairmag-2Sogar mein Name steht ganz groß darüber.

Im Text dann natürlich auch unsere Webseite.

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Ganze 6 Seiten wurden unserer Hotdog Bag gewidmet.

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Das ist SO COOL!

Wir sind natürlich mächtig stolz darauf.

In deutschen Magazinen waren wir ja schon öfter vertreten, aber in UK, das ist noch mal etwas ganz anderes!

Uns freut es sehr.

Euch allen wünschen wir eine schöne Woche.

Ganz liebe Montagsgrüße

Eure

Unterschrift