Im Bernina-Blog hat mich dieser Artikel dazu inspiriert, es ebenfalls einmal mit Patchworkkleidung zu versuchen.
Seit Jahren habe ich einen großen Stapel farblich passender, aber recht kleiner Stoffcoupons von Hilco, Bizzkids und Co. herumliegen. Bisher fiel mir nur nicht ein, was daraus entstehen könnte.
Oben erwähnter Artikel hat mich dann angeregt, es selbst einmal mit einem gepatchten Teil zu versuchen und mit einem Rock habe ich begonnen.
Einen ähnlichen habe ich mal für richtig viel Geld in einem Designer-Laden gesehen.


Nun habe ich selbst einen, das Nähen war nicht schwer, vor dem Zuschneiden habe ich gepatcht, dann die Abnäher genäht und vor dem Zusammennähen gestickt. (das Muster ist aus meiner Bernina-Software)

Ein lange ebenfalls herumliegendes schlichtes schwarzes Shirt habe ich mit dem selben Muster bestickt und habe nun ein neues Outfit.

Wie wohl jede Frau stehe ich alljährlich an Heiligabend vor dem Kleiderschrank und überlege, was ich zu unserem im Haus stattfindenden Weihnachtsabend ganz in Familie wohl anziehen könnte.
Es sollte schon festlich sein, aber auch nicht overdressed, bequem, damit das viele leckere Essen auch Platz findet, aber auch nicht zu bequem.
Damit es in diesem Jahr nicht wieder so ist, wollte ich vorbeugen und ein Kleid nähen. Der rote Samtjersey hat seit Jahren auf seinen Einsatz gewartet und das Schnittmuster “ULLA”, eigentlich eine Tunika, kann um 10 cm verlängert ein schönes Knieumspielendes Kleid ergeben. Ein festliches Stickmuster auf dem Oberteil rundet das Ganze ab.
So meine Überlegungen.
Das Stickmotiv habe ich in meiner Bernina Sticksoftware digitalisiert, mit den Spiegel-, Musterstempel- und Drehfunktionen war es auch recht leicht zu erstellen und im Überschwang habe ich wohl meine Oberweite und damit die zu bestickende Fläche etwas überschätzt.
Da ich den Stoff vor dem Zuschneiden und zusammennähen bestickt habe, war es nach dem Sticken leider zu spät für Veränderungen.

Das Kleid an sich gefällt mir nun eigentlich sehr gut, aber mein Mann drückte es sehr treffend aus: “Du schaust in dem Kleid aus wie ein besticktes Sofakissen!”.
Toll, also werde ich auch in diesem Jahr ratlos vor meinem Kleiderschrank stehen und mich fragen, was ich anziehen könnte, etwas festlich, aber nicht zu overdressed…

Nach Mariyas wunderbarem neuen Schnitt “Deborah” habe ich mir ein Hauskleid genäht.
Eigentlich sollte es ein Pullover werden, aber da ich die lange Variante aus vielen Möglichkeiten gewählt habe, ist es nun mit passenden Leggings wirklich eher ein Kleid. Superbequem, supergemütlich und mal was anderes als die ewigen Hosen im Winter.
Die Stoffkombination ist etwas eigenwillig, das gebe ich gerne zu. Ich habe hier Reste aufgebraucht, da ich die richtige Größe für mich herausfinden wollte, weil ich genau zwischen 32/34 und 36/38 liege. Da in Mariyas Schnitten die Nahtzgaben bereits enthalten sind, habe ich kurzerhand zur kleinsten Größe eine Nahtzugabe hinzu genommen und somit ein perfekt passendes Hauskleid in gr. 36 erhalten.
Beim Nähen hat unsere Katze Emmi sehr geholfen und so zu einem guten Ergebnis beigetragen.

Die Bauchtasche (sehr praktisch für kalte Hände) ist mit einem eleganten Schuh bestickt.

Das Stickmotv stammt von der Bernina Stickkarte 880 “Elegance entwined”

Den Rücken ziert eine Kapuze, falls es mal regnet…

Der Schnitt von Mamu-Design hat meinen Test auf alle Fälle bestanden und ich werde in nächster Zeit noch einige der vielen möglichen Varianten nähen, etwas kürzer, ohne Rockteil, ohne Kapuze, mit kurzen Ärmeln, als Weste, mit Puffärmelchen…
Ich brauchte mal wieder ein neues Schlafshirt und habe mir kurzerhand eines genäht.
Der Schnitt ist Zoela, schwungvoll an den Seiten verbreitert, so dass es glockig fällt und um 20 cm verlängert, bestickt mit dem Engelchenknudie aus der gleichnamigen neuen Serie (ab heute im Shop).

Ich habe 2 Lieblingsschnitte mit einander verheiratet und herausgekommen ist ein ganz neuer…
Die Tunika aus der Ottobre Woman Heft 5/2007 und den Rolli mit den Flatterärmeln aus Heft 5/2009, ebenfalls Ottobre Woman habe ich zusammengebastelt und mir eine herbstliche Rolli-Tunika mit Flatterärmeln genäht.
Der Jersey ist recht unelastisch, bei der nächsten werde ich etwas elastischeren nehmen, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden.

Hinten wird die Tunika mit einer Schleife zusammengehalten.

…einer Herbst/Winterkollekttion, die ich nähen möchte.
Die aktuelle Ottobre-Woman hat diesmal so viele tolle Schnitte, die ich nachnähen möchte, dass ich gar nicht weiß, wann ich das alles tun soll. Heute habe ich erst einmal mit einem Probeteil begonnen, dem Rollkragenpulli Nr. 6.
Eigentlich wollte ich ihn aus einem supertollen Stretch-Jersey nähen, habe mich aber nicht getraut, ihn anzuschneiden, bevor ich nicht die Passform überprüft habe.
Wie erwartet, passt das Shirt jedoch super (Ottobre hat irgwndwie genau meine Maße, im gegensatz zu vielen anderen Schnittmustern) und morgen werde ich dann das eigentliche Shirt nähen, über welches dann eine Wickeltunika, auch aus diesem Heft, angezogen werden soll.
Habt Ihr noch ein paar Stunden Zeit für mich zu verschenken, damit ich das morgen auch noch schaffe?

Bei diesem Stoff war ich mir gar nicht so sicher, ob es nicht “to much” wird.
Aber da der Schnitt aus der Ottobre Woman ein altbewährter war, habe ich es gewagt und bin nun doch zufrieden.
Den schönen Stoff habe ich bei Anke www.groness.de gefunden, sie hat so schöne Sachen

Dieser Stoff lag seit Jahren wohlgehütet in meinem Stoffschrank und wartete auf einen tollen Schnitt, den ich aber irgendwie nie finden konnte.
Ein Onion-Schnitt für eine bequeme Jacke, eigentlich aus Nicky, war dann die Rettung und endlich habe ich den Streichelstoff verarbeitet. Die Jacke ist komplett gefüttert, statt des im Schnitt vorgesehenen Reißverschlusses habe ich Knebelknöpfe verwendet, Kordeln und farblich passende Lederrestchen machen die Verschlüsse vollständig.

Und da sich der August und damit irgendwie auch der Sommer dem Ende neigt, habe ich ab heute auch ein neues Freebie für Euch.

Mit diesem Fliegenpilz verabschiede ich mich in eine Blogpause bis zum 10.9., wir fahren nämlich nun auch endlich in unseren Sommerurlaub.
Der Shop bleibt geöffnet, Ihr könnt auch während unseres Urlaubs weiter Stickdateien und Ebooks bestellen, ich werde jeden Tag einmal versenden.
Nur private Emails, Blogrunden, Forumsbesuche und diese Dinge werde ich mal eine Weile sein lassen, denn jetzt habe ich URLAUB !”!!
Schon ewig lang lag diese dunkelblaue Lackfolie hier rum und ich hatte irgendwie nie das passende Motiv dazu.
Nun kam sie für das große Bullauge aus der neuesten Serie “Im Rausch der Tiefe” wie gerufen. Das Motiv ist schnell gestickt und wirkt mit der Folie wirklich gigantisch.
Ich habe es noch kombiniert mit ein paar farblich passenden Veloursternen und einem großen Schriftzug aus den Alphabeten meiner Software.
Erst war Paul etwas skeptisch…

Dann aber mehr und mehr begeistert…

O.K ., Mama, kannst es so lassen…

Also mir gefällt es auch…

Die Serie gibt es ab heute im Shop.
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Ganz wunderschöne Designbeispiele hat Ursel gezaubert, sie hat die Serie gezeichnet und sprühte regelrecht vor Ideen, die Stickmotive für ihre Jungs umzusetzen.
Liebe Ursel, ich danke Dir noch mal für diese tollen Zeichnungen.
So heißt die neue Serie von Antonie und mir.
Schmetterlinge, Libellen und Fliegenfänger vereint zu einer wunderschönen sommerfrischen Serie, in der für Jungs und Mädchen gleichermaßen Motive vorhanden sind.
Ihr könnt wunderschön mit Stoffen spielen, die Applikationen können jedes Mal anders wirken.

Ich habe mir eine luftige schulterfreie Tunika genäht und mit 2 der Schmetterbelle-Applikationen bestickt.

Hier habe ich das erste Mal das Smoken ausprobiert und ich bin für den Anfang ganz zufrieden. Nur das Parallel-Nähen muss ich noch etwas vervollkommnen

Jedes einzelne Flügelchen des Schmetterlings hat eine andere Farbe und einen anderen Stoff bekommen.


Die Serie ist so vielfältig, da können wirklich Mamas wie Töchter und Söhne draus bestickt werden.
Ab dem 3.Juli im Stickbär-Shop.