Archiv für die Kategorie 'Nähen Deko'

tati

Nadeltäschchen

Am Samstag kam ein wunderschönes Buch bei mir an. Ich habe ja nun schon fast alle dieser tollen Acufactum-Bücher, aber das neue, die “Sommerfrische” ist eines der schönsten, wie ich finde.

Das erste, was ich mir daraus genäht habe, ist ein kleines Nadeltäschchen. So eines wollte ich schon immer mal haben, es ist ja auch kein Hexenwerk, ein solches zu nähen, aber irgendwie kam es doch nie dazu.

Aber nun habe ich eines und noch dazu so ein schönes, wie ich finde :-)

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Genäht aus den schönen Buttinette-Stoffpakete-Stoffen, innen für die Nadeln ein Filzbüchlein.

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tati

Schneehäschen

Es schneit und schneit und schneit…

Und auf einmal ist hier auch noch ein Schneehäschen, das fühlt sich jetzt erst so richtig wohl…

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Nur fürs Foto hält es mal ganz kurz still um dann gleich weiter durchs Haus zu hoppeln…

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Es hat auch die anderen Häschen angesteckt, die kaum noch still sitzen können, alles wimmelt hier von Hasen, HILFEEEEEE… !!!!!

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Bitte erlöst mich und stickt auch welche, ab Mittwoch könnt Ihr das nämlich…

Egal… draußen ist eh noch Winter…

Aber ganz bald schon werden die Schneeglöckchen unter der Schneedecke ihre Köpfchen recken, die ersten Krokusse sprießen. Und die Häschen hoppeln über Felder und Wiesen.

Bei uns im Haus ist es so schön warm, dass die ersten Hasen bereits heute hoppeln. Ein kleiner vorwitziger Geselle wollte sich Euch unbedingt vorstellen, er entspringt unverkennbar der Feder von Antonie und ich habe ihn zum Leben erweckt.:

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Diesen süßen Kerl und noch vieles mehr gibt es ab Mittwoch, den 3.2. bei uns im Stickbär-Shop.

tati

Eule Yolanda

Am Wochenende habe ich Simones erstes Ebook getestet, die Eule Yolanda. Die Süße ist ratzfatz genäht und das Ergebnis gefällt mir wunderbar…

Paul hat nun ein neues Lesekissen, er hat immer so viele Kissen in seinem Bett, das passt so schön dazu.

Das schöne Ebook “Eule Yolanda” könnt Ihr ab sofort hier kaufen.

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tati

Markttag

Jeden Freitag ist in unserer Gemeinde Markttag. Mein großer Einkaufskorb reicht meist nicht aus für all die leckeren Dinge wie Gemüse aus der Region, frische Wurst vom hiesigen Metzger, Eier von glücklichen Hühnern, Ziegenkäse und frischen Fisch…

Da kam mir das neue Ebook von Antonie gerade recht.

Ich habe mir aus ein paar Amy Butler-Schätzchen eine fröhlich-frische Markttag-Tasche genäht. Sie ist wirklich groß und geräumig.

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Auf der Rückseite befindet sich eine Reißverschlusstasche für Kleinigkeiten.

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Und wenn der Platz mir immer noch nicht ausreicht, klappe ich einfach das Innenteil heraus und habe 10 cm zusätzlichen Stauraum gewonnen.

Einfach nur genial.

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Das Stickbild auf der Vorderseite habe ich mit einem Farbverlaufsgarn gestickt, ebenso die Zierstiche auf der Umrandung.

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Das Ebook “Markttag” erhaltet Ihr hier und hier.

Ich mag es gerne romantisch und Rosen und Herzen gehören selbstverständlich dazu.

Außerdem mag ich Taschen im Allgemeinen und Kosmetiktaschen bzw. Taschen für allerlei Krimskrams im Besonderen.

Deshalb gab es mal wieder eine kleine Tasche, genäht aus ganz schlichtem braunen Stoff, dafür aber ausreichend betüddelt.

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Verziert habe ich sie mit allerlei Zierstichen, genäht mit Stickgarn, damit sie schön glänzen und einer wunderschönen Rosenborte.

img_09961Am Henkel ist ein kleines Stickbär-Label angebracht, damit unverkennbar zu sehen ist, woher das Stickmotiv stammt ;-)

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Wenn Ihr auf das Rosenherz klickt, kommt Ihr zur gleichnamigen Stickdatei in meinem Shop.

img_0998Den Schnitt für diese Tasche findet Ihr auf dem Blog von “machwerk” kostenlos zum Download, hab vielen herzlichen Dank, liebe Griselda für diesen wunderbaren Schnitt.

Vor ein paar Tagen habe ich Euch hier ein paar meiner Zeichnungen gezeigt.

Ich habe sie eingescannt und in die Bernina-Software geladen.

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Dort habe ich die Motive nach meinen Vorstellungen digitalisiert.

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… um sie anschließend auf die Objekte meiner Wahl zu sticken.

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Ich habe die Stickmotive auf  Tüll (unteres Bild) und Organza (oberes Foto) gestickt, als Stickvlies verwende ich ein wasserlösliches, welches nach dem Sticken unter warmem Wasser komplett ausgewaschen wird. Anschließend werden die nassen Stoffe vorsichtig auf einem Frotteetuch ausgedrückt, in Form gezogen und günstigerweise auf der Heizung oder dem Ofen liegend getrocknet. Bügeln unter einem Tuch mit dem Dampfbügeleisen macht die nach dem Trocknen recht harten Motive wieder schön weich.

Nun wähle ich ein paar passende Rosenstoffe aus und nähe einfache Säckchen. Den oberen Abschluss fasse ich mit einem Schrägband ein. Ein paar schöne Zierstiche meiner BERNINA unterstreichen die romantische Wirkung der Lavendelsäckchen.

Den frischen, wunderbar duftenden Lavendel besorge ich mir am liebsten direkt aus Südfrankreich, nur dieser duftet wirklich richtig gut und lange anhaltend. Mit einem Satinbändchen verschließe ich das Ganze und habe in Nullkommanichts eine nette Kleinigkeit fertig.

Nachdem ich mich in der Vergangenheit mehrmals mit eher nicht befriedigenden Ergebnissen am Nadelfilzen per Hand versucht habe, wünschte ich mir ein Punchingtool für meine Bernina-Nähmaschine.

Das Christkind hat mir ein solches nun auch unter den Baum gelegt und meine ersten (in meinen Augen schon recht gelungenen) Versuche möchte ich Euch nun zeigen:

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Da ich von meinen Trockenfilzversuchen reichlich reine Wolle in diversen Farben hatte und Walk- und Filzreste eh im Restekorb jeder Hobbyschneiderin liegen dürften, konnte ich sofort anfangen.

Ohne Plan habe ich begonnen und  einfach verschiedene kleine Wollbündel, Wollfäden und Walkschnipsel miteinander verfilzt. Der erste Versuch hat mich total begeistert. Im Gegensatz zum Filzen mit der Hand geht es mit den bis zu 5 Nadeln im Punchingtool (ich habe sogar nur 3 benutzt) wunderbar schnell und die Wolle wird fest mit dem Untergrundstoff verbunden.

Hier mein allererstes Ergebnis, man kann nicht wirklich erkennen, was es darstellen soll (ich weiß es selbst nicht). Ich wollte einfach nur mit den Materialien spielen. Zum Schluss habe ich zusätzlich ein paar Perlen aufgenäht.

filz1Der 2. Versuch war dann schon geplanter, es sollte eine Blume werden und ich denke, man erkennt sie auch gut.

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Nun werde ich mich an mein erstes “richtiges” Projekt wagen, eine Walkjacke, befilzt mit einer Blumenranke.

tati

In the hoop-Herz

Ein in the Hoop-Herz bzw. ein Herz in Kombination mit einem Stickmotiv kann man ganz schnell herstellen.

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Man nehme ein vorhandenes Stickmuster in Form eines Herzens und hat nun 2 Möglichkeiten:

1.)

Ihr stickt das Stickmotiv mit der Stickmaschine auf ein ringsum mindestens 5 cm größeres Stück Stoff Eurer Wahl und näht anschließend mit Hilfe eines Schnittbogens in Form eines Herzens das Herz nach dieser Anleitung.

2.)

Mit der Sticksoftware habe ich mir das Stickmotiv aufgerufen und im Rückstich (bei der englischen Version “backstitch”) ein bis auf etwa 4 cm Wendeöffnung digitalisiertes  Herz als letzten Stickschritt erstellt, welches etwa 1 cm größer ist als das Motiv. Hier sollte eine neue Farbe gewählt werden, da die Maschine vor dem Sticken der Herzumrandung einen Stopp einlegen muss.

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Vor dem letzten Stickschritt, der Umrandung, lege ich nun auf das fertig gestickte Herz rechts auf rechts den Stoff für die Rückseite, streife ihn schön glatt und lasse die Maschine die Herzumrandung mit Wendeöffnung sticken.

Nun erst wird alles aus dem Rahmen genommen und ausgeschnitten, an den Ecken und Rundungen gut eingeschnitten, gewendet, gebügelt.

Für beide Möglichkeiten steht nun der letzte Schritt, das Herz könnt Ihr entweder mit Füllwatte ausstopfen oder mit einer gut duftenden Mischung aus Kräutern.

Eine Quaste nach dieser Anleitung kann nun noch an die Spitze genäht werden, ein Aufhängeband am oberen Rand und schon habt Ihr ein nettes Geschenk für einen lieben Menschen oder einfach für Euch selbst fertig.

tati

Weihnachtskissen mit Paspel

Die Weihnachtszeit rückt unweigerlich immer näher und auch wenn es draußen (zumindest hier in Bayern) im Moment eher nach Frühling riecht und ausschaut, werde ich ab heute unser Haus weihnachtlich dekorieren.

Den Anfang macht ein weihnachtlich elegantes Kissen. Bestickt habe ich es mit einem riesigen Stickmotiv aus der Bernina Stickkarte 880 “Elegance entwined”.  Die Motive auf dieser Karte sind wahnsinnig aufwendig und wunderschön (daher möge man mir mein gelegentliches “fremdgehen” verzeihen ;-)).

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Ich habe an diesem Kissen die Paspeltechnik geübt. Falls Ihr sie auch einmal probieren möchtet oder zumindest wissen möchtet, wie es geht, werde ich Euch eine kleine Anleitung geben.

Anleitung Paspeltechnik

Zunächst werden die Paspeln vorbereitet. Man schneidet Stoffstreifen in etwa 6-7 cm Breite zu und näht diese aneinander. Die Länge sollte dem Umfang des Kissens entsprechen plus einer Zugabe von etwa 10 cm.

Die Streifen nun zur Hälfte einklappen (linke Seite innen) und bügeln.

In den Streifen wird nun eine dicke Kordel gelegt (Farbe ist egal, es sollte bei einem hellen Stoff nur keine all zu dunkle Kordel gewählt werden, da es durchschimmert), der Streifen wird übergeklappt und mit dem Reißverschlussfuß und Nadel-rechts-Position näht man nun knappkantig die Kordel ein.

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Nun nehmt Ihr das bereits fertige Kissentop und heftet zunächst mit Stecknadeln die Paspel wie auf dem Foto ersichtlich. Auch hier wird beim nun folgenden Nähen der Reißverschlussfuß (jetzt aber mit  Nadel-links-Position) verwendet, denn auch jetzt wird die Paspel ganz knappkantig genau in der zuvor genähten Naht festgesteppt.

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Damit sich die Papel gut um die Ecken legt, diese bis knapp an die Naht einschneiden.

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Nun kommt die Rückseite.

Ich habe einen Reißverschluss am unteren Kissenrand gewählt, man kann aber auch einen ganz einfachen Hotelverschluss einarbeiten. Wie auch immer näht man das Kissen nun fertig, wie sonst auch, es sollte beim Zusammenheften der beiden Kissenteile nur darauf geachtet werden, dass sich die Paspel genau am Rand zwischen den beiden Teilen befindet und auch jetzt wieder genau in der Naht genäht werden.

Wenn das Kissen fertig ist, sollte nach dem Wenden im bsten Fall nur die Paspel und keine der vorher genähten “Hilfsnähte” mehr sichtbar sein.

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Ich finde, der kleine Aufwand des Paspelnähens  lohnt sich, denn im Ergebnis schaut so ein Kissen wesentlich professioneller aus, als eines ohne Paspel, zudem ist die Standfestigkeit viel größer.

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