Archiv für die Kategorie 'Anleitungen'

tati

Wochenend-Tasche

Oder auch “Weekender Bag”… Ich fand den Schnitt wirklich toll und habe ihn deshalb auch vernäht. Zum Einsatz kamen ein brauner Paisley-Velour und ein türkisfarbener Punktestoff, dazu ein Endlos-Reißverschluss, schöne Bänder und Glitzerzackenlitze und ein Schmuckrahmen-Stickmotiv.

Leider hatte ich weder das erforderliche Volumenclies H640 noch das gewünschte Vlies für das Innenfutter im Haus und habe daher improvisiert mit doppeltem H630 und einer dünnen Schabrackeneinlage, was der Tasche sogar noch mehr Festigkeit verlieh.

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Das Samtband an der Seite, die hervorlugende Glitzerzackenlitze, der schöne türkisfarbene Stoff und das ebenfalls gepunktete, hier nicht sichtbare gelbe Innenfutter ist von Anke “Groness” Groneberg, hab ganz lieben Dank meine Liebe :-) Hier in ihrem Dawanda-Lädle könne Ihr das auch kaufen.

Und würde das hier nicht noch perfekt auf meine Tasche passen, das habe ich leider zu spät entdeckt.

Auf der Vorderseite habe ich einen großen Schmuckrahmen-Button aufgebracht.

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Falls Ihr auch mal einen solchen Rahmen digitalisieren möchtet, habe ich hier im BERNINA-Blog eine kleine Anleitung dazu geschrieben.

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Meine neue Tasche gefällt mir wirklich gut und sie hatte bereits ihren ersten erfogreichen Einsatz beim Nähkurs vorgestern. Für ein Wochenende wäre sie mir allerdings viel zu klein, das muss ich leider zugeben, Frau reist mit mehr als einer Jeans und einem T-Shirt…

(Ich jedenfalls brauche auch für 2 Tage eine richtig große Reisetasche, man weiß ja nie, vielleicht habe ich Lust auf DIESES Shirt, DEN Rock oder doch lieber DAS Kleid? Und falls ich DIESE Schuhe dazu anziehen möchte oder passen eher DIE? Und für alle Fälle, man weiß ja nie, nehme ich noch DAS mit… Na ja, Ihr wisst schon… Mein Mann und mein Sohn samt Hund haben  zusammen weniger Gepäck als ich alleine.)

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Wenn Euch solche Schmuckrahmen gefallen und Ihr auch öfters mal traumhaft schöne, aber leider nur noch winzig kleine Reste eines Lieblingsstöffchens habt, habe ich am Montag bestimmt das Richtige für Euch.

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Genau richtig zum heutigen meteorologischen Frühlingsanfang… Im Garten zwitschert es um die Wette, die Sonne lacht, die ersten Vögel kommen aus dem Süden zurück…

Der Vogel passt wie immer in den 10×10-Stickrahmen und Ihr findet im Downloadfile neben den Formaten ART, pes, jef, hus, eyp und vp3 auch eine Applikationsanleitung für das Applizieren mit mehreren Stoffen.

Falls es Euch interessiert, wie ich die Applikation in der Sticksoftware Bernina V6 erstellt habe, könnt Ihr das hier Schritt für Schritt nachlesen.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß mit meinem neuen Freebie. Wenn Ihr es gestickt habt, könnt Ihr mir für unsere Stickbär-Galerie sehr gerne Fotos schicken.

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Viele liebe Grüße

Eure Tatjana

tati

Cutwork…WOW

Vor 3 Tagen stand ein Paket vor unserer Haustür und darin war die langersehnte und sehnlichst erwartete neue Cutwork-Software von Bernina.

Was habe ich mich darauf gefreut !!!

Ohne lange die Anleitung zu studieren habe ich ein ganz einfaches kleines Projekt gestartet und für unsere Frühlingsterrasse kleine frühlingsfrische Anhänger gestaltet.

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Natürlich kann man die Anhänger auch für andere Dinge verwenden, für die Tasche zum “Aufmotzen”, an das Schlüsselbund, an ein nettes Geschenk angebunden…

Wenn Ihr genau wissen möchtet, wie ich mit der Software, meiner Bernina-Aurora und

aus einem Stück Filz, eingespannt in meine Nähmaschine

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den daraus entstandenen Filzblumen-Rohlingen

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…und ein paar Perlen und Bändern diese Blumen gefertigt habe, könnt Ihr das im Blog von BERNINA nachlesen, dort habe ich es ausführlich und Schritt für Schritt beschrieben.

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Nun freue ich mich auf meine nächsten Versuche mit Cutwork, man kann es toll mit Stickereien kombinieren…

Vor ein paar Tagen habe ich Euch hier ein paar meiner Zeichnungen gezeigt.

Ich habe sie eingescannt und in die Bernina-Software geladen.

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Dort habe ich die Motive nach meinen Vorstellungen digitalisiert.

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… um sie anschließend auf die Objekte meiner Wahl zu sticken.

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Ich habe die Stickmotive auf  Tüll (unteres Bild) und Organza (oberes Foto) gestickt, als Stickvlies verwende ich ein wasserlösliches, welches nach dem Sticken unter warmem Wasser komplett ausgewaschen wird. Anschließend werden die nassen Stoffe vorsichtig auf einem Frotteetuch ausgedrückt, in Form gezogen und günstigerweise auf der Heizung oder dem Ofen liegend getrocknet. Bügeln unter einem Tuch mit dem Dampfbügeleisen macht die nach dem Trocknen recht harten Motive wieder schön weich.

Nun wähle ich ein paar passende Rosenstoffe aus und nähe einfache Säckchen. Den oberen Abschluss fasse ich mit einem Schrägband ein. Ein paar schöne Zierstiche meiner BERNINA unterstreichen die romantische Wirkung der Lavendelsäckchen.

Den frischen, wunderbar duftenden Lavendel besorge ich mir am liebsten direkt aus Südfrankreich, nur dieser duftet wirklich richtig gut und lange anhaltend. Mit einem Satinbändchen verschließe ich das Ganze und habe in Nullkommanichts eine nette Kleinigkeit fertig.

tati

Stickmuster zum 3. Advent

Das Weihnachtsfest rückt immer näher und die ersten Geschenke sind bereits fertig verpackt und gut versteckt.

Wie nett sehen doch die Päckchen und Pakete erst aus, wenn sie mit einem hübsch gestalteten Anhänger verziert werden.

Zum 3. Advent habe ich (diesmal versteckt im Adventskalendertürchen) Geschenkanhänger in 2 Ausführungen für Euch, Ihr könnt Euch diese in den Formaten ART50, ART, exp, pes, vp3, hus und jef als ZIP-File downloaden.

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Die Herstellung ist ganz einfach:

Ihr spannt zusammen mit dem Stickvlies ein Stück Filz in den Stickrahmen (oder befestigt es mit Sprühkleber auf dem eingespannten Stickvlies) und stickt die Applikation komplett fertig.

Nun nehmt Ihr alles aus dem Rahmen und doppelt den nur grob ausgeschnittenen Aufnäher mit Filz  -gerne auch andersfarbig- und näht beide Lagen mit einem Geradstich in zusammen. Hier kann auch noch ein Zierbändchen eingefügt werden.

Jetzt schneidet Ihr beide Filzlagen zusammen mit einer Zickzackschere aus. Mit einer Ahle oder Lochzange wird die gestickte Öse durchbohrt und ein Bändchen eingefädelt.

Fertig !

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Ein Geschenk mit einem netten Anhänger wird den Beschenkten bestimmt schon vor dem Auspacken Freude machen.

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tati

In the hoop-Herz

Ein in the Hoop-Herz bzw. ein Herz in Kombination mit einem Stickmotiv kann man ganz schnell herstellen.

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Man nehme ein vorhandenes Stickmuster in Form eines Herzens und hat nun 2 Möglichkeiten:

1.)

Ihr stickt das Stickmotiv mit der Stickmaschine auf ein ringsum mindestens 5 cm größeres Stück Stoff Eurer Wahl und näht anschließend mit Hilfe eines Schnittbogens in Form eines Herzens das Herz nach dieser Anleitung.

2.)

Mit der Sticksoftware habe ich mir das Stickmotiv aufgerufen und im Rückstich (bei der englischen Version “backstitch”) ein bis auf etwa 4 cm Wendeöffnung digitalisiertes  Herz als letzten Stickschritt erstellt, welches etwa 1 cm größer ist als das Motiv. Hier sollte eine neue Farbe gewählt werden, da die Maschine vor dem Sticken der Herzumrandung einen Stopp einlegen muss.

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Vor dem letzten Stickschritt, der Umrandung, lege ich nun auf das fertig gestickte Herz rechts auf rechts den Stoff für die Rückseite, streife ihn schön glatt und lasse die Maschine die Herzumrandung mit Wendeöffnung sticken.

Nun erst wird alles aus dem Rahmen genommen und ausgeschnitten, an den Ecken und Rundungen gut eingeschnitten, gewendet, gebügelt.

Für beide Möglichkeiten steht nun der letzte Schritt, das Herz könnt Ihr entweder mit Füllwatte ausstopfen oder mit einer gut duftenden Mischung aus Kräutern.

Eine Quaste nach dieser Anleitung kann nun noch an die Spitze genäht werden, ein Aufhängeband am oberen Rand und schon habt Ihr ein nettes Geschenk für einen lieben Menschen oder einfach für Euch selbst fertig.

Ich verschenke sehr gerne Selbstgemachtes, zum Beispiel backe ich Plätzchen, koche Marmelade ein, lege Gurken ein. Damit dies alles auch eine passende und natürlich ebenfalls selbstgemachte Verpackung erhält, nähe ich gerne einfache Säckchen.

Hierfür verwende ich ausschließlich Reste, zum Beispiel glänzende Taftfutterstoffe. Damit der edle Touch unterstrichen wird, habe ich die Säckchen mit den wunderbaren Stickmotiven aus der BERNINA Stickkarte 880 “Elegance Entwined” bestickt.

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Am oberen Rand haben die Säckchen einen Zierstich-Abschluss mit den Zierstichen meiner BERNINA Aurora 440 QE bekommen.

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Verschlossen werden sie entweder mit Kordeln und Bändern oder aber mit einem Tunneldurchzug, welcher zwar etwas mehr Nähaufwand erfordert, aber wesentlich professioneller ausschaut.

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Die Quasten an diesem Säckchen habe ich ganz einfach hergestellt.

Wenn Ihr sie nacharbeiten möchtet, habe ich eine kleine Anleitung für Euch:

Benötigt werden

  • Scheckkarte, Kreditkarte oder eine feste Pappe in dieser Größe,
  • Wolle, Lurexgarn oder Handstickgarn bzw. Perlgarn
  • eine dicke Stopfnadel
  • verschiedene Perlen

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Zuerst wickele ich mindestens 20x das Garn um die Kreditkarte und verknote es anschließend, damit es sich nicht wieder löst.

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Nun nehme ich einen mindestens 30 cm langen Faden desselben Garns und verknote es um die Schlaufen.

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Jetzt streife ich das verknotete Garn von der Karte, ziehe es an dem einzelnen Faden lang nach unten und verknote es erneut mit einem weiteren Faden…

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…und schneide die Schlaufen auf.

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Jetzt kann ich durch beide Fäden des oberen Garns Perlen ziehen und mit den Fadenenden die Quaste annähen.

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Auch heute könnt Ihr Euch ein kostenloses weihnachtliches Stickmuster downloaden.

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Es ist wieder in den Formaten ART, ART50, exp, pes, jef, hus und vp3 in einem ZIP-File verpackt und wird Euch bestimmt zu einigen weihnachtlichen Verwendungsmöglichkeiten inspirieren.

Ich habe mich vom heutigen Nikolaustag leiten lassen und einen Stiefel genäht, welcher mit dem kleinen Vogel auf dem Ilexzweig bestickt ist.

Der goldgeprägte Weihnachtsstoff mit den Vögelchen passt so wunderbar zu dem kleinen Stickmotiv, welch schöner Zufall, ich habe diesen tollen Stoff in meiner Restekiste gefunden.

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Nun ziert der Stiefel unser altes Vertiko.

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Solch einen Stiefel zu nähen ist übrigens ganz einfach:

Anhand des von mir (freihand) gezeichneten Schnittes für den Stiefel wähle ich mir zuerst ein paar passende (Weihnachts-)stoffe aus.

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Jetzt werden die Stoffstücke aneinandergenäht, noch ohne die Form des Stiefels zu berücksichtigen. Nun schneide ich aus diesem entstandenen gepatchten Stoff den Stiefel anhand der Vorlage aus und kann jetzt noch Bänder, Zackenlitze oder ähnliches anbringen.

Für die Rückseite und das Futter (hier kann zusätzlich Volumenvlies verwendet werden) wird ebenfalls die Form zugeschnitten und beide Schuhe einzeln zusammen genäht, dabei bleibt beim inneren Stiefel am Schaft eine Wendeöffnung. Am oberen Ende des Stiefels Außen- und Innenschuh verstürzen, dabei ein Band für die Aufhängung mitfassen, durch die Wendeöffnung wenden und von Hand die Öffnung verschließen.

Ein kleines Glöckchen an der Stiefelspitze macht den Nikolausstiefel komplett.

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Wenn Ihr nicht selbst zeichnen möchtet, guckt die nächsten Tage in unseren Stickbär-Adventskalender.

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Die grafische Vorlage für das Stickmuster habe ich von hier.

Simone hat aus dem Stickmuster eine süße Idee gehabt, sie hat wunderbare Serviettenringe genäht.

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Danke, liebe Simone !!!

tati

Weihnachtskissen mit Paspel

Die Weihnachtszeit rückt unweigerlich immer näher und auch wenn es draußen (zumindest hier in Bayern) im Moment eher nach Frühling riecht und ausschaut, werde ich ab heute unser Haus weihnachtlich dekorieren.

Den Anfang macht ein weihnachtlich elegantes Kissen. Bestickt habe ich es mit einem riesigen Stickmotiv aus der Bernina Stickkarte 880 “Elegance entwined”.  Die Motive auf dieser Karte sind wahnsinnig aufwendig und wunderschön (daher möge man mir mein gelegentliches “fremdgehen” verzeihen ;-)).

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Ich habe an diesem Kissen die Paspeltechnik geübt. Falls Ihr sie auch einmal probieren möchtet oder zumindest wissen möchtet, wie es geht, werde ich Euch eine kleine Anleitung geben.

Anleitung Paspeltechnik

Zunächst werden die Paspeln vorbereitet. Man schneidet Stoffstreifen in etwa 6-7 cm Breite zu und näht diese aneinander. Die Länge sollte dem Umfang des Kissens entsprechen plus einer Zugabe von etwa 10 cm.

Die Streifen nun zur Hälfte einklappen (linke Seite innen) und bügeln.

In den Streifen wird nun eine dicke Kordel gelegt (Farbe ist egal, es sollte bei einem hellen Stoff nur keine all zu dunkle Kordel gewählt werden, da es durchschimmert), der Streifen wird übergeklappt und mit dem Reißverschlussfuß und Nadel-rechts-Position näht man nun knappkantig die Kordel ein.

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Nun nehmt Ihr das bereits fertige Kissentop und heftet zunächst mit Stecknadeln die Paspel wie auf dem Foto ersichtlich. Auch hier wird beim nun folgenden Nähen der Reißverschlussfuß (jetzt aber mit  Nadel-links-Position) verwendet, denn auch jetzt wird die Paspel ganz knappkantig genau in der zuvor genähten Naht festgesteppt.

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Damit sich die Papel gut um die Ecken legt, diese bis knapp an die Naht einschneiden.

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Nun kommt die Rückseite.

Ich habe einen Reißverschluss am unteren Kissenrand gewählt, man kann aber auch einen ganz einfachen Hotelverschluss einarbeiten. Wie auch immer näht man das Kissen nun fertig, wie sonst auch, es sollte beim Zusammenheften der beiden Kissenteile nur darauf geachtet werden, dass sich die Paspel genau am Rand zwischen den beiden Teilen befindet und auch jetzt wieder genau in der Naht genäht werden.

Wenn das Kissen fertig ist, sollte nach dem Wenden im bsten Fall nur die Paspel und keine der vorher genähten “Hilfsnähte” mehr sichtbar sein.

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Ich finde, der kleine Aufwand des Paspelnähens  lohnt sich, denn im Ergebnis schaut so ein Kissen wesentlich professioneller aus, als eines ohne Paspel, zudem ist die Standfestigkeit viel größer.

tati

Resteverwertung Teil 2

Eigentlich kann man alles kaufen, es gibt Kerzenleuchter, Kerzen, bedruckte Stoffe. Um wieviel schöner ist es jedoch, die kleinen Dinge, die die Wohnung oder das Haus schmücken, selbst herzustellen.

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Für die Kerzenhalter habe ich wie bereits im Teil 1 meines Resteverwertungs-Beitrags wiederum Dinge verwendet, die jeder im Haus hat.

Alte Marmeladen (oder andere) -Gläser habe ich mit geschmolzenen Kerzenresten gefüllt. Dabei ist es wichtig, dies Schicht für Schicht zu tun, man füllt jeweils nur etwa 2-3 cm flüssiges Kerzenwachs ein und lässt es fest werden, bevor die nächste Schicht eingefüllt wird. Dabei kann man sogar tolle Effekte erzielen, wenn man die Schichten in unterschiedlichen Farben wählt. Ein paar Tropfen eines ätherischen Öls macht aus den Kerzen Duftkerzen.

In die erste Füllung gießt man einen Kerzendocht ein, welcher als Meterware im Bastellhandel erhältlich ist.

Für die Husse habe ich nun wieder einen meiner alten Bauernstoffe verwendet. Der Glasumfang und die Höhe plus eine Zugabe von jeweils 2 cm sind mein Maß.

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Dieser wurde mit den tollen Zierstichen meiner Nähmaschine verziert und mit Spitzenbändern und Borten versehen.

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An der oberen und unteren Längsseite jeweils 1 cm umschlagen und steppen, zum Tunnel zusammenfügen und die Schmalseiten schließen, dabei die Passform erneut überprüfen, die Husse muss gerade so über das Glas geschoben werden können.

Passend zur Jahreszeit, zur Stimmung und zum Tischschmuck kann der Überzug nun sogar täglich gewechselt werden, wenn man einen kleinen Vorrat näht.

Teelichter-Tisch

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