Archiv für die Kategorie 'Anleitungen'

 Wenn man Anleitungen nur überfliegt, statt sie genau zu lesen, passieren Fehler, die einfach nur dumm sind und eigentlich nicht passieren dürften, jedenfalls nicht mir, die ich doch schon seit Jahren nähe.

Ich hatte Euch am Montag schon die ersten, noch sehr hoffnungsvollen Schritte im Fertigen meines ersten Geldbeutels nach Griseldas tollem Schnitt aufgezeigt.

Dann nahm das Unglück seinen Lauf.

Nachdem ich das zusammengenähte Innentaschenteil gewendet und an das äußere Taschenteil gesteppt hatte stellte ich fest, dass ich vergessen habe, die offene Naht zu schließen, das sollte beim Absteppen der Kanten mit dem Schmalkantfuss erledigt werden, stand groß und deutlich in der Anleitung.

Hmm, wozu hat man einen Freiarm an der Maschine? Das können wir auch später noch machen…

Frohen Mutes wagte ich mich an die Kartenfächer. Das war leicht, einfach 2 Stück Stoff rechts auf rechts verbinden und wenden, ein wenig verschieben, so dass eine farblich abgesetzte Kante entsteht.

Diese beiden Geldkartenfächer nähe ich nun am inneren Außenteil fest. Genau nach Markierung im Schnitt. So!

Na, das war ja wirklich leicht. Ich habe die abgesetzten Streifen übrigens beabsichtigt unterschiedlich dick gewählt. Und jetzt verstürze ich noch fix das äußere (Wachstuch-) mit dem inneren Außenteil und wende es. Ich steppe auch gleich noch schnell die beiden Kanten ab, schön gleichmäßig mit Schmalkantfuss.

Schaut doch gut aus…

Oder? Oh nein,das Klettband ist auf der falschen Seite, habe ich nicht aufgepasst? Das trenne ich fix auf und nähe es an die andere Seite, jetzt habe ich zwar innen eine Naht, aber es ist ja der erste Geldbeutel, da verzeihe ich mir das mal.

Ich steppe eine gerade Naht, um die Innenfächer abzuteilen, das gefällt mir schon richtig gut, mit stolzgeschwellter Brust betrachte ich mein gerettetes Werk.

Und da sehe ich es, ich habe nicht nur das Klettband, auch die Kartenfächer auf der falschen Seite, so bekomme ich da niemals eine Karte hinein. Und die offene Seite müsste auch genau gegenüber liegen. Wo war ich nur mit meinen Gedanken? Schon beim Abendfernsehfilm? Oder wo sonst? Jedenfalls ganz sicher nicht bei der Anleitung…

Beim Versuch, nun alles wieder aufzutrennen, schneide ich ein großes Loch in das Seitenteil, das Wachstuch hat nun viele unschöne kleine Einstichlöcher, die ich beim nächsten mal absteppen bestimmt nicht genau treffe. Beweisfotos erspare ich Euch jetzt. Es ist einfach zu deprimierend.

Wutentbrannt werfe ich alles zusammen mit Schwung in meinen Abfalleimer, es ist nun also ein TFT (Teil für die Tonne).

Das war jetzt also die Anleitung, wie man es NICHT machen sollte.

Da wir heute für die nächsten 4 Tage Besuch im Haus haben und dieser in meinem Näh- (und manchmal Gäste-zimmer) nächtigt, kann ich erst am Sonntag weiter machen, natürlich werde ich beim 2. Versuch ALLES richtig machen.

Und wie bereits gesagt, lasst Euch bloß nicht entmutigen, die Anleitung ist völlig in Ordnung, sehr detailiert und mit vielen guten Fotos. Lest sie Euch einfach genau beim Nähen durch, dann wird Euch nicht dasselbe passieren wie mir.

Bis nächste Woche verabschiede ich mich also und wünsche Euch einen schönen Feiertag und ein tolles Wochenende

Eure Tatjana

Ich fluche so vor mich hin, könnt Ihr es hören?

Und warum?

Weil Frau schnell zwischen Abendessen und gemütlichem Fernsehabend schnell noch ein wenig nähen will, soll ja voran gehen mit meinem Geldbeutel-Taschenset… Aber schnell-schnell geht eben nur selten gut. Manchmal wird es eher ein Disaster, so gestern Abend. Und das lag NICHT an der wirklich guten Anleitung, das sei hier deutlich bemerkt!

Aber der Reihe nach.

Alles fing wirklich gut an. Ich habe mich für mehrere Stoffe in einem Wasserblau-Seegrün entschieden, sogar einen passenden beschichteten Stoff für die Außenhaut der Geldbörse hatte ich, dadurch wird sie strapazierfähiger.

Das ist das Wachstuch, es ist ganz weich. Alle diese wundervollen Stoffe habe ich bei Anja gefunden.

Das schwierigste war dann erst einmal die Entscheidung, welchen Stoff ich für welches Schnittteil verwende.

Für die Außenhaut habe ich mich für das obere der beiden Wachstücher entschieden, innen habe ich einen Mix aus einfarbig hellgrün, türkis und bunt gemustert gewählt.

Zunächst habe ich nach Machwerks Anleitung alle benannten Teile mit einem festen Bügelvlies und teilweise zusätzlich mit H630 bebügelt. Wie fein, ich hatte ausnahmsweise mal alles griffbereit im Haus.

Die bebügelten Teile sollen nun eine Stunde ruhen, damit sie sich besser mit dem Stoff verbinden. Gut, in der Zeit war ich zu Abend essen.

Hmm, es hat lecker geschmeckt, Zucchininudeln mit Parmesan…

Frisch gestärkt wollte ich nun, wie Eingangs erwähnt, noch ein bisschen nähen, bevor ein gemütlicher Fernsehabend mit Sophie Marceau (“LOL”) beginnt. Kennt Ihr den Film? Der spricht mir im Moment aus der Seele, mein Sohn ist derzeit genauso ein “Pubertier”, wie die Jugend in dem Film… mit allen Höhen und Tiefen…

Aber weiter mit dem Geldbeutel:

Das ging noch (fast)  ganz gut, die beiden Seitenteile zugeschnitten, alles noch einmal zugeschnitten, weil ich überlesen habe, dass hier die Nahtzugabe ausnahmsweise 1,5 cm sein soll. Die ersten beiden zu kleinen Teile mit Schwung in die Restekiste befördert.

Das ganze umgebügelt und schmalkantig abgesteppt mit dem Schmalkantfuss…

…und an das Innentaschenteil genäht.

Das Ganze habe ich verstürzt und eine Öffnung zum Wenden gelassen.

Bis dahin war es wie gesagt alles noch ganz easy.

Übermorgen berichte ich weiter und werde Euch genau auf meine selbst-verbockten Fehler hinweisen, so werdet Ihr sie bestimmt nicht wiederholen, wenn Ihr den Geldbeutel näht.

Herzliche Grüße

Eure Tatjana

 

Ich habe die Zeit in den Osterferien genutzt um ein paar lange geplante Dinge zu nähen und ein paar für mich neue Techniken und Materialkombinationen auszuprobieren.

Zum Beispiel wollte ich schon lange Applikationen mit Wollfilz nähen. Ihr hört richtig: NÄHEN, ich habe die Applikationen ausnahmsweise mal nicht gestickt, die Stickmaschine durfte ruhen.

Dazu habe ich lange und gut gelagerte Rosenstoffe verwendet, richtige kleine Schätzchen sind das inzwischen.

Zunächst habe ich sie in Streifen zusammengenäht und mit einem Tischdeckenvlies hinterbügelt. das gab die nötige Stabilität für das anschließende Sticken der Zierstiche. Diese habe ich mit 12er Wollstickgarn genäht, die Zierstiche sind alle in meiner BERNINA 830, ich habe die Stichlänge stark vergrößert und auch die Breite auf die maximale Größe eingestellt.

Die Zierstiche wirken richtig schön altmodisch durch das dicke Wollstickgarn, übrigens Brildor…

Dann habe ich Blütenblätter und Kreise auf Vlisofix gemalt, es auf Wollfilz gebügelt und sauber ausgeschnitten. Das hinterlegte Wollfilz habe ich dann auf meine vorbereitete Kissenplatte gebügelt und nun, ebenfalls mit Wollstickgarn, mit einem Languettenstich appliziert.

Beim Nähen mit Wollstickgarn ist es wichtig, ganz langsam zu nähen und vor allem eine geeignete Nadel zu verwenden, ich habe eine Topstitchnadel gewählt. Außerdem sollte die Oberfadenspannung um mindestens 1/3 geruziert werden.

Den Wollfilz habe ich aus dem Herzquiltershop, der Wollfilz hat eine super Qualität und es gibt ihn da in vielen schönen Farben.

Mit einem selbstlöschenden Stift habe ich Kringel aufgemalt und dann mit groß eingestelltem Geradstich und Wollstickgarn genäht.

Jetzt nur noch eine in Stoff eingefasste Kordel als Paspel annähen, ich liebe solche Paspeln, sie geben der Kissenhülle viel Stand.

Ich mag diese Hotelverschlüsse an Kissen nicht mehr und viel einfacher und schneller finde ich es auch, einen Reißverschluss einzunähen. Ich nehme Meterware, die habe ich immer in passenden Farben da. (Nur der Zipper war nicht mehr in Creme vorhanden, da musste ein Roter herhalten…)

Zu meinem vor Jahren genähten Quilt (das war mein allererster…) passt das Kissen nun auch noch.

Und ich gehe jetzt mal in mein Näzimmer und sticke, die Ruhepause für die Stickmaschine ist vorbei und ich tüftele an neuen Dateien für Euch.

Alles Liebe

Eure Tatjana

tati

Markttag-Tasche

Jeden Freitag ist in unserer Hauptgemeinde Markttag. Da die Dichte an Lebensmittelgeschäften in unserer sehr ländlichen Gegend nicht besonders groß ist, nutze ich den Markttag immer sehr gerne, um für uns frisches Obst und Gemüse, Käse vom Ziegenbauern, frische Eier, Schinken und duftendes Brot vom Bauern zu kaufen. Das ist alles sehr lecker und ich kann meine Körbe kaum tragen, so groß ist die Auswahl.

Gerne vermeide ich es, alles extra einpacken zu lassen und besonders Obst und Gemüse lege ich gerne unverpackt in meine Tasche. Selbige ist dann natürlich schnell etwas erdig, denn so eine “echte” Karotte vom Feld hat halt manchmal auch noch ein paar Erdkrumen anhaften. Meine Stoffkörbe sahen also entsprechend “schmutzg” aus.

Not macht erfinderisch und da ich eh noch einen wirklich tollen Wachstuchstoff vom Stoffekontor im Schrank liegen hatte habe ich mir eine neue Tasche genäht. Das ging ganz einfach.

Vielleicht möchtet Ihr sie nacharbeiten. Ihr benötigt dazu

  • verschiedene gleichbreite Stoffstreifen, am besten schneidet Ihr sie mit dem Rollschneider,
  • ausreichend Volumenvlies,ich nehme gerne das zum Aufbügeln
  • ausreichend Stoff für das Futter, ich habe oben erwähntes Wachstuch verwendet,
  • 2 fertige Taschengriffe (das macht das ganze noch einfacher),
  • natürlich Nähgarn, zusätzlich Stickgarn für die Zierstiche

Die wunderbaren, zauberhaften Rosenstoffe sind aus der Rosenserie “Darla” und kaum mehr zu bekommen, aber im Stoffekontor gibt es noch einige, schaut mal hier.

Die Streifen nähe ich zunächst so aneinander, wie auf dem Foto zu sehen, so dass ich einen neuen Stoff erhalte, dieser ist ca. 75 x 50 cm groß.

Ich hinterbügele das Stück mit dem Volumenvlies.

Jetzt steppe ich das gepatchte Stoffstück mit immer gleichem Abstand in Streifen ab, dazu verwende ich ein Kantenlineal.

Genau in den Nahtlinien verziere ich das Stoffstück noch mit vielen verschiedenen Zierstichen.

Jetzt schneide ich 2 weitere Stoffstreifen zu und hinterbügele sie mit Volumenvlies. Die Maße des Streifens rechnet Ihre ganz einfach aus, indem Ihr die Länge des gepatchten Stoffstreifens ermittelt, die Zahl halbiert und die Hälfte der gewünschten Streifenbreite (und somit Taschendicke) abzieht.

Beispiel: Der fertig gesteppte Stoff ist 70 cm lang. die Hälfte ist 35, ich möchte, dass die Tasche ca. 10 cm tief ist, also ziehe ich 5 cm (die Hälfte von 10) von den 35 cm ab.

Mein Taschenstreifen für die Seitenteile muss nun also 30 cm lang sein und 10 cm breit. Ich nähe den mit Volumenvlies hinterbügelten Streifen zunächst am Taschenboden an, schneide die Nahtzugaben ein, klappe die Streifen jeweils zu den Taschenteilen hoch und nähe es fest, so dass sich die Taschenform ergibt.

Meine kleine schnelle Skizze verdeutlicht es etwas. Es ist immer besser, die Seitenstreifen ein wenig länger zuzuschneiden, falls ihr nicht ganz exakt gemessen habt, könnt ihr es hinterher immer noch abschneiden. Nur zu kurz ist nicht gut ;-)

Wenn es jetzt etwa ausschaut, habt Ihr alles richtig gemacht ;-)

Das Innenfutter nähe ich genauso wie die Außentasche, jedoch aus einem Stück und aus Wachstuch. Ich schiebe das Futter in die Tasche und stecke ringsherum alles an der offen Kante zusammen.

Die Kante fasse ich mit Schrägband ein.

Die fertigen Taschenhenkel nähe ich nun an gewünschter Stelle fest (nachdem ich mich mehrmals heftig bei dem Versuch, das mit Nadel und Faden auf dem Sofa zu erledigen in den Finger gestochen habe, habe ich das kurzerhand mit dem Schmalkantfuss und einer Ledernadel mit der Nähmaschine erledigt.)

Noch eine große Blüte als Verzierung angebracht und der nächste Markteinkauf kann kommen.

Ach, heute ist ja Freitag, also schnell Tschüss sagen und ab zum Markt :-)

Liebe Grüße und ein tolles Wochenende wünscht Euch

Eure

Wer hat denn die BERNINA V6 und Lust, gemeinsam ein Digitalisierungsrojekt zu erstellen?

Im BERNINA-Blog starte ich momentan einen neuen Online-Kurs für Euch, bis morgen habt Ihr noch die Möglichkeit, aus 3 Motiven ein Wunschbild auszuwählen, welches wir dann ab nächster Woche gemeinsam Schritt für Schritt digitalisieren werden.

Lust? Dann schaut doch mal bei BERNINA vorbei, wir treffen uns dann da gemeinsam ab nächstem Montag zum arbeiten ;-)

Morgen gibt es auch wieder eine kleine Verlosung, also schaut unbedingt morgen wieder hier vorbei.

Bis dahin liebe Grüße

Tatjana

tati

Penny Rugs für 13×18

Ich weiß ja, dass die meisten von Euch diese Rahmengröße haben und deshalb gebe ich mir immer ganz viel Mühe, Dinge, die eigentlich besser in ganz groß gestickt werden sollten, passend in “Klein” zu machen.

Für die Penny Rugs habe ich, denke ich, eine wirklich gute Lösung gefunden.

Ihr  findet in der Datei für den 13×18-Rahmen 3 einzelne p

Penny Rugs, die miteinander kombiniert zu einem wirklich langen, ca. 60-70 cm großen Wandbehang kombiniert werden können.

Aber natürlich könnt Ihr die 3 auch einzeln arbeiten und nebeneinander hängen oder nur einen ganz alleine oder einen ohne Bogenborte und Aufhängung, dann habt Ihr einen Untersetzter oder auch Mug Rug genannt.

Was auch immer Ihr machen möchtet, meine Stickdatei Penny Rugs 13×18 bietet Euch alle Möglichkeiten dafür, alle Dateien, die Ihr benötigt sind enthalten, auch für die Bögen und die Aufhängung und Verbindungslaschen.

Die kleinen und die großen Penny Rugs gibt es ab nächsten Donnerstag (28.7.) bei uns im Stickbärshop.

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Wer von Euch mit der BERNINA Software V6 arbeitet oder beabsichtigt, sich diese Software zu kaufen oder noch eine Entscheidungshilfe benötigt:

Schaut mal im BERNINA-Blog. Mein  V6-Workshop ist bereits in vollem Gange, heute Mittag wird bereits Teil 3 erscheinen.

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Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Wochenende und wer ebenso unter dem heftigen Regen leidet wie wir hier im Moment: etwas Sonne wünsche ich Euch :-)

Liebe Grüße

Eure Tatjana

Seit gestern sind die Crazy Patchwork Blöcke in meinem Shop und sie sind total beliebt :-) Das freut mich natürlich sehr, so soll es sein ;-)

Diese Datei eignet sich natürlich wunderbar zum Verwerten von Stoffresten, die beim Nähen übriggeblieben sind.

Manchmal möchtet Ihr aber vielleicht ein paar tolle Fatquarter, die schön zueinander harmonieren, anschneiden und in den Crazy-Blöcken verarbeiten. Und vor allem, wenn es sich um ganz besondere Stoffschätzchen handelt, wollt Ihr sie so  sparsam wie möglich verwenden.

Lotta ist eine meiner Probestickerinnen, sie kommt aus Schweden und lebt dort auch. Lotta hatte eine tolle Idee, wie man so gut wie gar keinen Verschnitt hat, wenn größere Stoffstücke, also keine Reste, für die Crazy-Quilt-Blöcke verwendet werden.

Diesen tollen Tischläufer hat Lotta mit Hilfe der der Datei gefertigt:

Und hier hat sie eine ganz tolle und super ausführliche Schritt-für Schritt-Anleitung geschrieben, wie Ihr Euch mit Hilfe von Papierschablonen ganz genau die Stoffe zurechtschneiden könnt, damit Ihr so gut wie gar keinen Verschnitt habt.

Und das Beste, das Ganze hat Lotta mit sehr viel Aufwand in 3 Sprachen verfasst, in Englisch, Deutsch und Schwedisch.

Schaut mal hier vorbei, das ist wirklich interessant.

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Ach ja, es gibt auch mal wieder ein Freebie für Euch in unserem Shop.

Wie Ihr vielleicht mitbekomen habt, habe ich für den BERNINA-Kalender 2011 für jeden Monat ein Stickmuster digitalisiert.

Das Stickmotiv in diesem Monat ist ein Scherenschnitt, gezeichnet von der Schweizer Künstlerin Beatrice Straubhaar.

Dieses Stickmotiv könnt Ihr nun sowohl im BERNINA-Blog als auch in unserem Shop kostenlos downloaden. Es passt in den 13×18 Stickrahmen.

Und nun wünsche ich Euch allen einen schönen morgigen Feiertag.

Viele liebe Grüße

Eura Tatjana

Damit Ihr eine kleine Vorstellung davon habt, was Euch mit meinem und Stephanies neuem Ebook “Little Handbags” erwartet, habe ich ein paar Schritte für Euch fotografiert, in denen Ihr genau sehen könnt, wie ich die Blumentasche bestickt habe.

Ich möchte gerne die Blumenwiese aus der aufgesetzten Tasche herausschauen lassen. Deshalb sticke ich zuerst auf den Stoff das Stickmotiv der Wiese. ich habe nur vorher grob den Schnitt für das Taschenvorderteil aufgelegt um den ungefähren Platz zu finden.

Nun spanne ich die Blumenwiese so in den Stickrahmen, dass der Platz für die Außentasche ziemlich genau mittig ist:

In der Stickmaschine platziert Ihr nun den Anfangspunkt der Nadel so, dass er sich auf Höhe des Stielendes befindet. Ihr könnt Euch auch eine Schablone des Stickmusters ausdrucken und auflegen, damit ist das Platzieren noch leichter.

Die Schablonen für alle Stickmotive sind in der Datei enthalten.

Jetzt wird der Umriss der Tasche gestickt.

Darauf legt Ihr den Taschenstoff, einmal gefaltet und fertigt die Tasche, wie in der Stickanleitung genau beschrieben.

Jetzt wird die Tasche zugeschnitten. Hier haltet Ihr euch wieder genau an die Anleitung in der Datei.

Näht die Ecken an, wenn Ihr welche haben möchtet, Ihr könnt sie natürlich auch weg lassen.

Jetzt nur noch die Henkel ansticken und den Reißverschluss einnähen, auch das ist alles ganz genau in der der Datei beigefügten Anleitung beschrieben.

Um die unbestickten Taschenteile richtig gerade einzuspannen, könnt Ihr euch gerade Linien auf das Stoffteil einzeichnen, mit Schneiderkreide oder einem selbstlöschenden Stift ist das ganz einfach und sieht dann etwa so aus:

Eure fertige Tasche kann dann zum Beispiel so, aber auch völlig anders aussehen, die Möglichkeiten sind mit dieser Datei unendlich groß.

Die Stickdatei findet Ihr ab heute im Shop

Und nun wünsche ich Euch allen ein tolles, kreatives und sonniges Wochenende.

Viele liebe Grüße

Eure Tatjana

tati

Ebook “Little Handbags”

Ich habe ganz viele Emails von Euch bekommen mit der Bitte, die “Little handbags in the Hoop” doch bitte auch für kleine Rahmen anzubieten. Das ist nun nicht so einfach, weil die Größe der Taschen ja letztendlich stark von der Größe des Stickrahmens abhängt und weil eine Tasche, im 13×18-Rahmen gestickt, am Ende winzig ist.

Stephanie hatte dann eine tolle Idee und hat ein Ebook geschrieben, ich habe die Stickmotive digitalisiert und herausgekommen ist ein Ebook mit Schnittmustern in 2 Größen und Stickdateien für ganz viele verschiedene Taschenvariationen.

Fertig genäht sehen sie genauso aus, wei die in the Hoop-Little-Handbags, die Datei ist nur noch viel umfangreicher, weil es alleine 5 Verschlusslaschen, 5 verschiedene Taschenvarianten und 4 verschiedene Henkelbefestigungen gibt. Außerdem ist eine Blumenwiese dabei, die oben aus den aufgesetzten Taschen herausgucken kann.

Ihr könnt daraus dann, gekoppelt mit der Blumentasche und schlichten Henkelbefestigungen zum Beispiel eine richtig mädchenhafte Kindergartentasche nähen und sticken.

Das Nähen ist ganz einfach, zum Besticken der Tasche benötigt Ihr den 13×18-Rahmen.

Morgen zeige ich Euch mal Schritt für Schritt, wie ich die Blumentasche bestickt habe, damit Ihr seht, WIE einfach es ist.

Die Stickdatei samt Ebook gibt es ab morgen im Shop, die Datei beinhaltet das umfangreiche Ebook, die Schnitte in 2 Größen und 2 Varianten und alle Stickdateien.

Bis dahin ganz viele liebe Grüße

Eure Tatjana

Eine Kundin hatte mich darauf aufmerksam gemacht, dass Babys ja bekanntlich sabbern und wenn ich die Seelenwärmer mit Kräutern fülle und die Naht verschließe, diese nicht mehr waschbar sind.

Recht hat sie, ich hätte es ja auch eigentlich wissen müssen, Paul war auch mal ein sabberndes Baby (auch wenn es 11-12 Jahre her ist und ich mir jetzt manchmal das sabbernde Baby gerne gegen den vorpubertären 12-jährigen eintauschen würde).

Ich habe deshalb nun eine kleine Bilder-Anleitung für Euch geschrieben, nach der Ihr ganz einfach mit den Dateien aus der Stickdatei “Seelenwärmer” mit Innenleben sticken könnt.

Die Anleitung ist für den kleinen Stern geschrieben, sie lässt sich aber auf alle anderen 5 “Trösterchen” anwenden.

Zunächst bereitet ihr die Rückseite vor, wir werden hier einen “Hotelverschluss” einarbeiten. Dazu nehmt ihr 2 rechteckige Stoffe, entsprechend groß, dass sie, an einer Seite versäubert und überlappt gelegt, den kompletten Seelenwärmer bedecken.

Jeweils eine Längsseite versäubern, indem ihr sie 2x einklappt und mit Geradstich einmal absteppt.

Ihr könnt jetzt noch Kam Snaps oder Klettband anbringen, ich habe das nicht gemacht, weil die Überlappung später mir reicht.

Nun sticken wir das “Innenleben”. Dazu spannt Ihr ein Stickvlies in den Rahmen und legt einen Nessel, Baumwolle oder ähnliches doppelt gelegt großzügig darauf.

Jetzt ruft Ihr in Eurer Stickmaschine das Muster auf und wählt nur die letzte Farbe, diese stickt Ihr. Das ist eigentlich der letzte Stickschritt, der die gestickte Vorderseite mit der Rückseite verbindet.

Aus dem Rahmen nehmen und ausschneiden.

Nun wendet Ihr sie, füllt sie mit Kräutern, Getreide, Lavendel oder Kirschkernen und verschließt die Wendeöffnung mit der Nähmaschine.

Jetzt stickt Ihr Euren “Seelenwärmer” wie gewohnt.

Vor dem letzten Stickschritt legt Ihr nun aber die zuvor vorbereitete Rückseite mit Hotelverschluss auf, also überlappend großzügig über den gestickten Stern.

Nehmt nun alles aus dem Rahmen, entfernt das Stickvlies und  näht mit der Nähmaschine die Wendeöffnung zu, die braucht ihr nicht mehr, weil ihr ja durch den Hotelverschluss wendet.

Jetzt alles ausschneiden und wenden.

Steckt den Innensack in die Außenhülle und schon habt Ihr einen Seelentröster, der im Notfall auch schnell mal gewaschen ist.

So könnt Ihr übrigens auch die Frage klären, ob Euer Außenstoff microwellentauglich ist, einfach nur den Innenbeutel, den ihr am besten aus Baumwolle näht, in die Microwelle legen.

Die Stickdateien “Seelenwärmer” findet Ihr übrigens hier.

Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren Samstag.

Liebe Grüße

Eure Tatjana

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